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App in die Fabrik Jetzt entern die IT-Konzerne das App-Geschäft

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SAP hat mehr als 300 mobile Apps im Angebot

So hat zum Beispiel die Schweizer Bundesbahn SBB mithilfe der SAP-Mobile-Plattform eine App für die mobile Instandhaltung der Züge in einer neuen, 420 Meter langen Serviceanlage in Zürich-Herdern konzipiert. SBB-Techniker können damit ihre aktuellen Servicepläne per Tablet abrufen, bekommen zusätzliche Arbeitsinformationen angezeigt und können die Ergebnisse direkt in dem zentralen IT-System speichern.

Zum andere bauen die Walldorfer eigene Apps für verschiedene Themenfelder, die sie über die App-Stores von Apple und Google anbieten. Aktuell hat SAP laut eigener Angabe mehr als 300 mobile Apps im Angebot – mit stark steigender Tendenz.

Dazu zählt beispielsweise die App SAP Mobile Documents, die Unternehmen das bietet, was Dropbox Privatnutzern zur Verfügung stellt: Die App ist eine Art mobiles Content-Management-System, das dem Nutzer auf verschiedenen Geräten – vom PC über das Tablet bis zum Smartphone – einen abgesicherten Zugriff auf Dokumente wie etwa Office-Dateien oder digitale Bilder ermöglicht.

Berufliche Fahrgemeinschaften per App

Mit so einer App hat der Wasch- und Reinigungs-Hersteller Werner & Mertz mit Sitz in Mainz – bekannt durch die Schuhcreme-Marke Erdal – seine Außendienstler ausgestattet. „Unsere Vertriebsmitarbeiter haben jetzt die Möglichkeit, Geschäftsdokumente einfach und sicher zwischen Laptop und Tablet zu synchronisieren“, sagt IT-Leiter Christian Hoppe.

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Ein weiteres Beispiel ist eine App namens TwoGo, eine smarte Mitfahrplattform, die SAP zunächst im Jahr 2011 im eigenen Unternehmen gestartet hat. Seit April 2013 vermarkten die Walldorfer TwoGo auch an externe Geschäftskunden. Inzwischen haben unter anderem BASF, Amazon, Heidelberger Druck und Adidas Lizenzen erworben. Die Unternehmen stellen TwoGo ihren Mitarbeitern zur Verfügung, damit diese gemeinsame Dienstfahrten und Pendelverkehr effizient und bequem per Smartphone oder Tablet vereinbaren können.

Solche Mobil-Apps für Unternehmen markieren womöglich erst den Anfang einer großen Welle: „In wenigen Jahren stellen Business-to-Business-Apps den dominierenden Teil des Gesamtmarkts“, sagt Avispador-Analyst Oppermann, „zumindest gemessen am Umsatz.“

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