Apple Music Wettbewerbshüter nehmen Apple ins Visier

Seit zwei Tagen ist bekannt, dass Apple mit einem eigenen Streaming-Dienst auf den Markt drängt. In den USA wird nun geprüft, ob Musik-Konzerne von dem Unternehmen unter Druck gesetzt werden, Apple Music zu bevorzugen.

Apple CEO Tim Cook (r.) bei der Präsentation des neuen Musik-Streaming-Dienstes Apple Music Quelle: AP

Wettbewerbshüter nehmen in den USA den neuen Musik-Streaming-Dienst von Apple unter die Lupe. Die Staatsanwaltschaften der Bundesstaaten New York und Connecticut prüfen, ob Musik-Konzerne von dem iPhone- und iPad-Hersteller unter Druck gesetzt werden, Apple Music zu bevorzugen. Es sei wichtig, den Streaming-Markt vor geheimen Absprachen und anderem wettbewerbsfeindlichem Verhalten zu schützen, sagte ein Sprecher der New Yorker Staatsanwaltschaft.

Universal Music Group erklärte, es habe keine Absprachen gegeben. Ein Apple-Sprecher lehnte einen Kommentar ab, der Generalstaatsanwalt in Connecticut war zunächst nicht zu erreichen. Von der Untersuchung hatte zuvor die "New York Times" berichtet.

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Apple hatte am Montag seinen neuen Dienst vorgestellt, über den Kunden für einen monatlichen Festpreis unbegrenzt Musik über das Internet abrufen können. Zu dem Angebot gehört auch ein 24-Stunden-Radiosender im Netz. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley tritt damit gegen bestehende Streaming-Anbieter wie Spotify an.

Experten trauen Apple allerdings angesichts Hunderter Millionen bestehender iTunes-Kunden und guter Kontakte in die Musikszene großen Erfolg zu.

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