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Apple-Rivale Samsung bleibt hinter Markterwartungen zurück

Das Management des Apple-Rivalen Samsung stellt sich auf ein schwieriges Jahr ein. Bei Smartphones, Fernsehern und Chips wird der Wettbewerb härter. Das alte Jahr endete zwar mit einem Gewinnanstieg.

Ein Samsung-Smartphone. Quelle: AP

Der Smartphone-Marktführer Samsung rechnet für das vierte Quartal 2015 zwar mit einem Anstieg des operativen Gewinns, verfehlt damit aber die Erwartungen des Marktes. Das Management des führenden südkoreanischen Technologie-Unternehmens erwartet, dass sich der Wettbewerb sowohl bei Smartphones, als auch Fernsehern und Speicherchips in diesem Jahr verschärft.

Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im Jahresvergleich um 15 Prozent auf etwa 6,1 Billionen Won (4,7 Milliarden Euro) steigen, teilte Samsung am Freitag in seinem Ergebnisausblick mit. Im Smartphone-Markt tobt sowohl bei günstigen als auch bei teuren Geräten ein harter Preiswettbewerb.

Das sind die Konkurrenten der Apple Watch
LG Watch Urbane LuxeGemeinsam mit dem US-Einzelhändler Reeds Jewelers bringt LG Electronics die LG Watch Urbane Luxe ab Oktober auf den Markt. Die Uhr besteht aus 23-karätigem Gold sowie aus einem Krokodillederarmband. Laut Hersteller ist das Wearable auf 5000 Exemplare limitiert. Der Preis soll ungefähr bei 1000 US-Dollar liegen. Quelle: Presse
Smartwatch Gear S2Samsung bringt eine Computer-Uhr, die Gear S2, mit neuen Funktionen auf den Markt. Die Smartwatch, die es in zwei Ausführungen geben soll, ist mit WLAN, Bluetooth und NFC ausgestattet. Der Akku soll laut Hersteller bis zu drei Tage halten und kabellos aufladbar sein. Wann die neue Smartwatch erhältlich ist und wie viel sie kostet, hat Samsung noch nicht bekannt gegeben. Quelle: Presse
Lenovos Moto 360Lenovo bringt über seine Tochter, Motorola, die zweite Generation der Moto 360 auf den Markt. Die Smartwatch ist wahlweise mit einem Durchmesser von 42 und 46 Millimeter erhältlich sowie als Frauen- und Sportvariante. In letzterer ist ein GPS-Empfänger verbaut, sodass Jogger kein Smartphone benötigen, um ihre Leistung zu messen. Installiert ist Android Wear. Zu haben ist die Smartwatch ab 299 Euro. Quelle: AP
Huawei Watch kommt nach DeutschlandIhre kluge Armbanduhr Huawei Watch haben die Chinesen bereits vor einem halben Jahr auf dem MWC in Barcelona vorgestellt. Im Rahmen der IFA verkündeten sie, dass die Smartwatch ab dem 23. September 2015 auch in Deutschland zu kaufen sein wird. Die Android-Uhr soll in sieben verschiedenen Varianten auf den Markt kommen: Insgesamt gibt es drei Modelle mit jeweils anderen Armbändern. In der günstigsten Version kostet die Huawei Watch 400, in der teuersten 800 Euro. Das ist Apple-Niveau.
Asus Zenwatch 2Asus hat zum Auftakt der IFA den Europastart und die Preise für die Zenwatch 2 verkündet: Die Smartwatch soll ab Oktober für 149 beziehungsweise 169 Euro erhältlich sein. Damit ist die neue Zenwatch deutlich preiswerter als viele Konkurrenzmodelle. Im härter werdenden Wettbewerb unter den Wearables-Produzenten will der Hersteller aus Taiwan so offenbar neue Kundengruppen erschließen. Quelle: Presse

Beim Umsatz erwartet Samsung nur einen minimalen Anstieg auf 53 Billionen Won (40,5 Milliarden Euro). Genaue Geschäftszahlen legt Samsung, das auch der weltweit größte Hersteller von Speicherchips und Fernsehern ist, traditionell erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.

Die Umfrage der nationalen Finanznachrichtenagentur Yonhap Infomax unter 16 Marktanalysten hatte einen Mittelwert von 6,5 Billionen Won beim operativen Gewinn ergeben.

Die Analysten schätzten, dass Samsung im Weihnachtsquartal ähnlich wie im Vierteljahr davor etwa 83 Millionen Smartphones verkauft hat. Die wachsende Zahl von billigeren Modellen in der Gerätereihe von Samsung könnte aber demnach den Gewinn künftig stärker nach unten ziehen.

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In Asien machen besonders lokale Hersteller in China den Südkoreanern zu schaffen. Bei Oberklasse-Geräten verzeichnete vor allem Apple nach wie vor große Absatzerfolge.

Der Samsung-Vizevorsitzende Kwon Oh Hyun hatte zuletzt die Beschäftigen auf die Herausforderungen im neuen Jahr eingestimmt. „Wir müssen uns dem Wettbewerb auf eine neue Art und Weise stellen, wie wir es nie zuvor gekannt haben“, sagte Kwon.

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