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Beliebter Dienst 20 Millionen Deutsche nutzen WhatsApp

Nur Facebook ist beliebter: Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland bleiben über WhatsApp in Verbindung. Damit wächst das US-Unternehmen rasant – trotz aller Kritik.

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Viele Nutzer sehen WhatsApp als Alternative zur SMS. Quelle: Screenshot

Der Mitteilungsdienst WhatsApp gewinnt weiter rasant an Popularität: Das US-Startup hat nach eigenen Angaben inzwischen 300 Millionen Nutzer, davon mehr als 20 Millionen in Deutschland. Sie verschickten täglich elf Milliarden Nachrichten, erklärte das Unternehmen gegenüber dem US-Blog All Things D.

Damit hat WhatsApp die Nutzerzahl binnen weniger Monate um rund 50 Prozent gesteigert. Im Frühjahr sprach das Unternehmen von rund 200 Millionen Nutzern, die mindestens einmal im Monat aktiv sind. Auch diverse Sicherheitslücken und der sorglose Umgang mit Nutzerdaten konnten den Boom nicht stoppen.

Snapchat bietet nun auch Chat-Funktion
Facebook-MessengerZwar kaufte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg den Messenger-Giganten WhatsApp, der mittlerweile eine Milliarde Nutzer hat. Trotzdem schafft es auch der Facebook-Messenger unter die beliebtesten Nachrichtendienste. Er hat mittlerweile 800.000 User und soll bald auch die Grenze von einer Milliarde knacken. Quelle: AP
SkypeSkype ist für fast alle Plattformen verfügbar und funktioniert sogar plattformübergreifend. Dabei kann der Anwender mit anderen nicht nur die Videochat-Option nutzen, sondern auch einfache Textnachrichten verschicken. Seit Mai 2011 gehört der Dienst zu Microsoft. Skype hat nach Schätzungen von Trefis.com weltweit etwa eine Milliarde Nutzer. Quelle: dpa
SnapchatDie App, die mit automatisch verschwindenden Fotos einen Trend auslöste, bietet künftig auch Textnachrichten und Videochats an. Getreu dem Snapchat-Grundprinzip verschwinden die ausgetauschten Nachrichten nach dem Ende der Konversation, wie die Entwickler im Blogeintrag " Putting the Chat into Snapchat" erläuterten. Über Snapchat wurden nach Angaben der Firma im Jahr 2014 mehr als 700 Millionen Bilder pro Tag geteilt. Die Fotos verschwinden wenige Sekunden, nachdem der Adressat sie geöffnet hat. Die Popularität des Dienstes lockte bereits Facebook an: Laut Medienberichten schlug Snapchat-Mitgründer und Chef Evan Spiegel ein drei Milliarden Dollar schweres Kaufangebot des weltgrößten Online-Netzwerks aus. Quelle: dpa
Threema Quelle: dpa
HoccerDer deutsche Messenger Hoccer ist Testsieger der Stiftung Warentest. Der Dienst verschlüsselt die Nachrichten, der Server des Start-ups steht in Deutschland. Die Nutzer müssen bei der Nutzung keine Daten über sich preisgeben. Im Herbst 2015 hatte Hoccer eine halbe Million aktive Nutzer. Quelle: Presse
Line Quelle: AP
TinderTinder zeigt an, wer sich gerade in der Nähe befindet und nutzt dabei alle Daten, die bei Facebook hinterlegt sind – auch auf die Freunde. So soll auch erreicht werden, dass vor allem Menschen gefunden werden, die gut zum Suchenden passen. 2015 nutzten zwei Millionen Deutsche die App. Quelle: Screenshot

Seine relativ simple App erweitert das Unternehmen jetzt: Nutzer können per Mikrofon auch Sprachnachrichten aufnehmen und verschicken. Das sei etwa bei Sprachen sinnvoll, deren Zeichen man nicht gut auf dem Smartphone-Bildschirm tippen kann, sagte WhatsApp-Chef Jan Koum – zum Beispiel Russisch. Die Funktion wird in den nächsten 24 Stunden eingeführt und soll in den Anwendungen für alle Betriebssysteme verfügbar sein.

WhatsApp dient vielen Smartphone-Nutzern als billiger Ersatz für die SMS und höhlt inzwischen auch die Kommunikationsfunktionen der Sozialen Netzwerke aus. Der Erfolg hat auch mit den geringen Kosten zu tun: Die Nachrichten werden über eine Internet-Verbindung gesendet, für die viele Nutzer eine Flatrate haben. Für die App selbst werden 99 Cent im Jahr fällig, für Android-Nutzer ist das erste Jahr kostenlos. Werbung lehnt das Unternehmen ab.

IT



Der Markt für Messaging-Dienste ist allerdings umkämpft. Technologie-Riesen wie Facebook und Apple wie auch diverse Startups kämpfen um die Nutzer. Die Mobilfunkanbieter wollen mit dem eigenen Dienst Joyn, der künftig auf allen Geräten funktionieren soll, eine Alternative bieten.

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