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Bildschirmhersteller LG Display schreibt rote Zahlen

LG Display schließt das Geschäftsjahr mit einem Verlust von 74 Millionen Euro ab. Im Vorjahr stand unter dem Strich noch ein dreistelliger Millionengewinn.

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Der Weltmarktführer von Flüssigkristall-Bildschirmen schreibt rote Zahlen. Quelle: Reuters

Seoul Höhere Kosten und eine geringere Nachfrage nach Flüssigkristall-Bildschirmen für Fernseher haben LG Display erstmals seit sechs Jahren in die roten Zahlen getrieben. Der Betriebsverlust habe im zurückliegenden Geschäftsjahr bei umgerechnet 74 Millionen Euro (98 Milliarden Won) gelegen, teilte der südkoreanische Elektronikzulieferer am Mittwoch mit. Zuvor lag der Jahresgewinn noch bei 757 Millionen Euro.

Der Umsatz ging um fast ein Fünftel auf 4,32 Milliarden Euro zurück.

Für das laufende Quartal gab sich Finanzchef Don Kim zuversichtlicher. Der weltgrößte Produzent von Flüssigkristall-Bildschirmen rechnet trotz der Billigkonkurrenz aus China mit einem Nachfrageplus. Dem Apple-Zulieferer setzten zuletzt die Ausgaben für den Aufbau der Produktion von Screens mit organischen Leuchtdioden (OLEDs) zu, die vor allem in mobilen Geräten zum Einsatz kommen.

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