China Samsung stoppt Kooperation wegen Kinderarbeit

Samsung hat die Zusammenarbeit mit dem Zulieferer Dongguan Shinyang Electronics gestoppt. Die chinesische Firma soll mehrere Minderjährige beschäftigt haben.

Schüler verlassen den Samsung-Firmensitz in Seoul. Ein Zulieferer soll Kinder beschäftigt haben - Samsung stoppte die Zusammenarbeit. Quelle: REUTERS

Der südkoreanische Handyhersteller Samsung Electronics hat die Zusammenarbeit mit einem chinesischen Zulieferer wegen des Verdachts auf Kinderarbeit ausgesetzt. Beim Partner Dongguan Shinyang Electronics habe es ein "illegales Einstellungsverfahren" gegeben, teilte Samsung am Montag mit. Noch kurz zuvor hatte Samsung erklärt, es gebe keine Kinderarbeit bei seinen Zulieferern. Die chinesische Firma war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Am Donnerstag hatte die in den USA ansässige Menschenrechtsgruppe China Labor Watch einen Bericht veröffentlicht, wonach die chinesische Firma minderjährige Kinder beschäftigt. Man wisse von mindestens fünf Kindern, die ohne Vertrag bei dem Zulieferer arbeiteten. Sie würden in Stoßzeiten für drei bis sechs Monate beschäftigt.

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Samsung zufolge überprüfen auch die chinesischen Behörden den Fall. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, würden alle Geschäftsbeziehungen zu dem Zulieferer endgültig gekappt. Samsung selbst hat nach eigenen Angaben bei früheren Überprüfungen keinen Hinweis auf Kinderarbeit bei Dongguan Shinyang Electronics gefunden. China Labor Watch hat dem südkoreanischen Konzern aber vorgeworfen, seine Kontrollen seien ineffektiv.

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