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Chip-Hersteller STMicro rechnet mit anziehender Smartphone-Nachfrage

Der Chip-Produzent erwartet eine steigende Anfrage auf dem Smartphone-Markt. Das soll auch die Geschäfte bei STMicro beleben.

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Die Hersteller leiden aktuell unter einer schwächelnden Smartphone-Nachfrage. Quelle: dpa

Paris Der Chip-Hersteller STMicroelectronics geht davon aus, die Schwäche auf dem Smartphone-Markt hinter sich lassen zu können. In der zweiten Jahreshälfte werde mit einer regen Nachfrage gerechnet, auch bei Smartphones, betonte Unternehmenschef Carlo Bozotti am Mittwoch. Das nachlassende Geschäft mit Mobiltelefonen von Apple und verhaltene Ausblicke von Chip-Herstellern hatten zuletzt Halbleiterwerte auf Talfahrt geschickt.

Im Vergleich zum Schlussquartal 2017 ging der Umsatz von STMicro in den ersten drei Monaten wegen des schwächeren Smartphone-Geschäfts zurück. Im Jahresvergleich zog der Netto-Umsatz dagegen um 22 Prozent auf 2,23 Milliarden Dollar an. Der französisch-italienische Konzern stellt unter anderem Sensoren her, die Analysten zufolge im iPhone X verbaut sind. Die in Genf ansässige Gruppe macht selbst keine Angaben zu Kunden.

Rivalen wie Apple-Zulieferer Taiwan Semiconductor, die österreichische Chip- und Sensorfirma AMS sowie der südkoreanische Chip-Anbieter SK Hynix hatten sich zuvor deutlich pessimistischer gezeigt. Anleger freuten sich über den Lichtblick. STMicro-Aktien zogen rund fünf Prozent an.

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