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Chip-Zulieferer Anziehende Preise für Silizium-Wafer machen Siltronic Mut

Der Chip-Zulieferer ging bisher von einem Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro Umsatz und 40 Prozent Marge aus. Jetzt erhöht er die Prognose.

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Hersteller von Speicher- und Logik-Chips fragen nicht nur mehr Wafer nach – auch der Preis der Scheiben steigt an. Quelle: dpa

München Eine starke Nachfrage nach Silizium-Scheiben und anziehende Wafer-Preise stimmen den Chip-Zulieferer Siltronic zuversichtlicher. Das Münchner Unternehmen traut sich für das laufende Jahr nun einen Umsatz von knapp 1,4 Milliarden Euro und eine operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von rund 40 Prozent zu, wie Siltronic am Mittwoch mitteilte. Bisher hatte Siltronic von deutlich mehr als 1,3 Milliarden Euro Umsatz und einer Marge „nahe 40 Prozent“ gesprochen.

Im ersten Halbjahr brauchten vor allem die Hersteller von Speicher- und Logik-Chips mehr Wafer, aus denen die Halbleiter gestanzt werden. „Die höheren Durchschnittspreise haben sich erneut positiv auf unseren Umsatz und unser Ergebnis ausgewirkt“, sagte Vorstandschef Christoph von Plotho.

Von Januar bis Juni stieg der Umsatz um 27 Prozent auf 689 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) hat sich auf 268 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Daraus errechnet sich eine Marge von 39 Prozent. Im zweiten Quartal lag sie sogar bei 40,4 Prozent. Der Nettogewinn hat sich im ersten Halbjahr auf 180 (Vorjahr: 52) Millionen Euro mehr als verdreifacht.

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