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Chiphersteller China sieht noch Chancen für Deal von Qualcomm und NXP

Die fehlende Freigabe aus China hatte den Deal platzen lassen. Die Wettbewerbsbehörde des Landes bietet nun eine Fristverlängerung an.

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Der US-Chipkonzern wollte den Konkurrenten NXP für rund 44 Milliarden Dollar übernehmen. Quelle: dpa

Schanghai Die chinesische Wettbewerbsbehörde SAMR sieht trotz ihrer bisherigen Blockade offenbar noch Chancen für ein Zustandekommen der Übernahme des niederländischen Halbleiter-Unternehmens NXP durch den US-Chipkonzern Qualcomm. Die größte Übernahme in der Halbleiterbranche war am Donnerstag geplatzt, nachdem Qualcomm das rund 44 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot wegen der fehlenden Freigabe durch die SAMR zurückgezogen hatte.

„Unsere Evaluation hat gezeigt, dass der letzte von Qualcomm vorgelegte Plan nicht die Wettbewerbsbedenken ausräumen konnte“, erklärte die Behörde am Freitag, fügte jedoch hinzu: „Wir hoffen, die Kommunikation mit Qualcomm fortzusetzen und innerhalb der Prüffrist eine passende Lösung für die Angelegenheit finden zu können.“ Die Überprüfungsperiode ende am 15. August, sei aber bis zum 14. Oktober verlängerbar.

Qualcomm und NXP hatten rund zwei Jahre über die geplante Transaktion verhandelt. Acht von neun Wettbewerbsbehörden haben bereits grünes Licht für die Akquisition gegeben. Das Okay aus China war die letzte Hürde. Es ist nötig, weil Qualcomm im vergangenen Jahr zwei Drittel seines Umsatzes in der Volksrepublik gemacht hat.

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