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Cloud Alles, was Sie jetzt über die Daten-Wolke wissen müssen

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Welche unterschiedlichen Formen gibt es?

Die Anwendung, die Nutzer am ehesten mit der Cloud verbinden, ist der Online-Datenspeicher. So bieten US-Unternehmen wie Dropbox, Google, Microsoft, Apple, aber auch deutsche Anbieter wie die Post, die Telekom oder 1&1 Speicherplatz im Netz, um Fotos, Dokumente oder andere Dateien zu sichern und ohne großen Aufwand mit Freunden zu teilen.

Daneben ist es spätestens seit Spotify gang und gäbe, Musik über die Cloud zu hören. Statt Lieder auf dem Rechner oder dem Smartphone zu speichern, können Nutzer auch über Anbieter wie Apple Music oder Napster auf mehrere Millionen Songs zugreifen, die auf den Servern der Anbieter liegen.

Welche Technologien uns besser leben lassen
Berührungslos greifen:Ein Chip erfasst Nervenreize. Denkt ein Proband „Greifen“, kann er eine Prothese fernsteuern. Quelle: ap
Magnetismus spüren:Werden kleine Magnete unter die Haut der Fingerkuppen implantiert ( 200 Euro), können Menschen elektromagnetische Felder wahrnehmen. Quelle: dpa
Besser hören:Ein Mikrochip im Innenohr ( 38.000 Euro) lässt Taube wieder hören. Quelle: dpa/picture alliance
Stimmung steuern:Hirnschrittmacher ( ab 31.000 Euro) senden elektrische Impulse ins Gehirn, um epileptische Anfälle, das Zittern von Parkinson-Kranken und Depressionen zu heilen. Quelle: dpa
Lähmung überwinden:Mit einer vollelektronischen Orthese ( 60.000 Euro) können Menschen gelähmte Gliedmaßen wieder benutzen. Quelle: dpa
Natürlich gehen:Mikroelektronik in modernen Prothesen wie der des deutschen Athleten Markus Rehm ( 30.000 bis 40.000 Euro) kontrolliert und steuert innerhalb von Millisekunden die Position des Kunstbeins beim Gehen, Rennen oder Treppensteigen. Quelle: dpa
Schneller rennen:Mit superleichten Karbonfedern ( 8.000 Euro) spurten Sportler besser als mit normalen Fußprothesen. Quelle: dpa

Auch Filme oder Serien werden immer öfter über Streaming-Angebote geschaut. So bieten Netflix, Amazon-Prime oder Sky Go die Möglichkeit, auf ein gigantisches Angebot zuzugreifen. Voraussetzung: eine Mitgliedschaft und eine Internetverbindung.  

Was sind die Vorteile von Cloud-Diensten?

Einer der größten Vorteile der Cloud ist die Synchronisation. Egal ob Textdokumente, Bilder, Kontakte oder Kalenderdaten – alles, was man auf dem PC bearbeitet, kann auf Smartphone oder Tablet weiter bearbeitet werden. Vorausgesetzt, für all diese Geräte und Applikationen ist der Cloud-Dienst aktiviert und ein Internetzugang verfügbar.

Besonders wenn Nutzer mit sämtlichen Geräten innerhalb einer Infrastruktur bleiben, also ausschließlich Apple-, Microsoft- oder Android-Geräte nutzen, ist die Cloud-Synchronisation effizient.

Werden Smartphone oder Tablet gestohlen oder gehen kaputt, können die Daten einfach auf ein neues Smartphone übertragen werden und müssen nicht händisch neu eingetippt werden. „Die Cloud dient also auch als ein Sicherheitssystem“, erklärt Christian Gollner, Datenschutzexperte vom Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.

Zudem müssen Daten nicht mehr, wie noch vor wenigen Jahren, mit einem USB-Stick oder per E-Mail verteilt werden. Nutzer können anderen Personen einfach via Link den Zugriff in ihrer Cloud freischalten.

Es ist ebenfalls nicht mehr zwingend notwendig, Programme auf dem Rechner zu installieren. So bietet Adobe beispielsweise die neuen Versionen seiner Kreativ-Programme wie Photoshop und Indesign als Abo-Versionen über die Wolke an.

Creative Cloud nennt Adobe das Ganze. Der Vorteil für den Nutzer: Er muss die Programme nicht mehr selbst installieren oder aktualisieren.

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