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Cloud Alles, was Sie jetzt über die Daten-Wolke wissen müssen

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Welcher Cloud-Anbieter ist für meine Daten der richtige?

Das kommt auf die eigenen Vorlieben an. Wer zum Beispiel iPhone, iPad und einen Mac benutzt, bewegt sich ohnehin schon innerhalb der Apple-Infrastruktur und kann die hervorragende Synchronisation zwischen den Geräten über die Cloud in vollem Umfang nutzen. Gleiches gilt für diejenigen, die ausschließlich Android-Geräte oder Geräte mit dem Microsoft-Betriebssystem nutzen.

„Als Nutzer der amerikanischen Anbieter genießt man einen gewissen Komfort“, sagt Schlüter von der Stiftung Warentest. „Dafür muss ich allerdings in Kauf nehmen, dass meine Daten eingesehen werden.“ Es lasse sich nur schwer herausfinden, was die einzelnen Anbieter mit den Daten anstellen, die in der Cloud landen.

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Anbieter wie Google nutzen die Daten, um immer wieder neue Profile zu errechnen und in Echtzeit passgenaue Werbung auszuspielen. „Die Daten werden plattformübergreifend zusammengeführt, verknüpft und für die Bildung von Profilen verwendet“, so Peter Schaar, bis 2013 Bundesdatenschutzbeauftragter, im Gespräch mit WirtschaftsWoche Online.

Wer hohen Wert auf Datenschutz legt, ist deswegen mit deutschen Anbietern besser beraten. „Das deutsche Datenschutzniveau liegt eindeutig über dem amerikanischen“, sagt Gollner von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Aber auch die deutschen Anbieter können nicht grundsätzlich vor staatlichem Zugriff schützen. „Auch hier dürfen Strafverfolgungsbehörden unter bestimmten Umständen auf die Daten zugreifen“, sagt Gollner. Zudem könnten Nutzer lediglich darauf vertrauen, dass die Daten von den Anbietern sicher und dem Datenschutz entsprechend verwaltet werden.

Deswegen gilt: Egal welchen Cloud-Dienst man nutzt, man sollte dort nur Daten hochladen, bei denen man es verkraften kann, dass auch Dritte sie einsehen – seien es die Cloud-Anbieter selbst oder aber Hacker, die sich Zugriff verschaffen.

 

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