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Dank Digitalgeschäft Bertelsmann schließt Halbjahr mit Plus ab

Bertelsmann konnte in den ersten sieben Monaten sowohl ein Umsatz- als auch ein Gewinnplus verzeichnen. Grund dafür sei das Digitalgeschäft, welches erstmals auf einen Anteil von mehr als 30 Prozent am Gesamtumsatz kam.

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Knapp 20 Prozent der Unternehmensanteile gehören der Familie Mohn. Quelle: dpa

Gütersloh/Frankfurt Dank seiner Digitalgeschäfte hat der Bertelsmann-Konzern das erste Halbjahr 2017 mit einem Umsatz- und Gewinnplus abgeschlossen. Dabei stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro und der Gewinn kletterte um 4,1 Prozent auf 502 Millionen Euro, wie der Konzern mit weltweit knapp 120.000 Mitarbeitern am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. Dazu trugen vor allem Gewinne aus dem Bertelsmann Asia Investment Fonds bei. Erstmals stieg der Anteil des Digitalgeschäfts in den Sparten TV, Zeitschriften, Musik, Dienstleistungen und Bildung auf einen Anteil von mehr als 30 Prozent am Gesamtumsatz. Laut Mitteilung gab es hier ein Plus von 9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

„Für die weitere operative Entwicklung im Gesamtjahr sind wir zuversichtlich“, sagte Finanzchef Bernd Hirsch. 2017 strebt Bertelsmann unverändert einen höheren Umsatz sowie ein Konzernergebnis von mehr als einer Milliarde Euro an. Die Tochter RTL, die bereits am Mittwoch Zahlen vorgelegt hatte, hatte ihren Ausblick ebenfalls bekräftigt.

Zum Konzern zählen neben der RTL Group der Dienstleister Arvato, die Buchsparte Penguin Random House, der Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, die Drucksparte Printing Group, BMG für Musik und Musikrechte sowie eine Bildungs- und Investitionssparte. Eigentümer sind Stiftungen – allen voran die Bertelsmann-Stiftung. Die restlichen Anteile von knapp 20 Prozent hält die Familie Mohn.

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