Digital Champions Award Digitale Pioniere gesucht

Die WirtschaftsWoche zeichnet gemeinsam mit der Telekom mittelständische Unternehmen aus, die mit ihrer digitalen Transformation Leuchtturmprojekte geschaffen haben. Sind Sie ein Digitaler Champion? Dann bewerben Sie sich bis zum 28. Februar 2017.

Die Bewerbungsfrist zum Digital Champions Award läuft!

Wann haben Sie das letzte Mal in einem Katalog geblättert und per Telefon oder Post bestellt? Geht es nach den Zahlen der Otto Group, wird das immer seltener: Nur noch sieben Prozent des Umsatzes bei der Einzelgesellschaft Otto stammt aus dem Katalog, 93 Prozent kommen aus dem Online-Versand. Ein Erfolg, den das Unternehmen dem langjährigen Chef Michael Otto zu verdanken hat, der früh die Bedeutung der digitalen Welt für seine Branche erkannte. Im vergangenen Jahr hat ihm die Jury dafür den Sonderpreis „Digitalisierungsmacher“ beim Digital Champions Award verliehen.

Aufgeben will Otto den Katalog aber nicht. „Kataloge sind ein wichtiges Marketinginstrument und inspirieren Kunden dazu, ins Internet zu gehen, daher halten wir daran fest“, sagt Michael Otto. Wie er all das geschafft hat? Indem wir die Führungskräfte zum Umdenken bringen. Sie dürfen nicht mehr nur Anweisungen geben und kontrollieren. Sie müssen Ziele vorgeben, aber die Mitarbeiter so eigenständig wie möglich die Schritte dahin entwickeln lassen. Dabei müssen wir viel mehr Fehler zulassen, aus denen wir lernen und die wir dann natürlich schnell korrigieren. Dazu gehört auch, Macht und Kontrolle abzugeben.“

Die 15 innovativsten deutschen Mittelständler
Platz 15: BenderStandort: Grünberg Unternehmensfokus: Elektrotechnik Umsatz 2014: 100 Mio. Euro Innovationsscore: 163 Um Deutschlands innovativste Mittelständler zu ermitteln, wertete die Unternehmensberatung Munich Strategy Group (MSG) zunächst die Daten von 3300 deutschen Unternehmen aus, die zwischen zehn Millionen und einer Milliarde Euro umsetzen. Die Berater analysierten Jahresabschlüsse und Präsentationen, sprachen mit Kunden und Branchenexperten sowie Geschäftsführern, Inhabern und Beiräten der Unternehmen.Nach den Experteninterviews und Erfolgsanalysen nahm MSG 400 Unternehmen in die engere Wahl. Für jedes errechnete die Beratung einen eigenen Innovations-Score. Dabei achteten die Berater darauf, dass sich das Unternehmen durch ständige Neuheiten auszeichnet, von Wettbewerbern als innovativ angesehen wird und eine ideenfördernde Kultur etabliert hat. Zudem flossen zu einem Drittel auch wirtschaftliche Indikatoren wie Umsatz- und Gewinnwachstum in die Bewertung ein. „Ein innovatives Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass es mehr als 25 Prozent seines Umsatzes mit Produkten macht, die erst in den vergangenen vier Jahren entstanden sind“, sagt MSG-Gründer und Studienleiter Sebastian Theopold. Das erste Ranking dieser Art hatte MSG im vergangenen Jahr für die WirtschaftsWoche erstellt (Heft 15/2014). Anders als im Vorjahr haben es diesmal auch viele Hersteller von Konsumprodukten unter die Top 50 geschafft, so etwa Ravensburger (Spiele), Rügenwalder (Wurst) oder Soldan (Bonbons).Der Großteil der Innovations-Champions entstammt allerdings nach wie vor der traditionellen Paradedisziplin des deutschen Mittelstands: dem Maschinenbau. Quelle: PR
Platz 14: BiotestStandort: Dreieich Unternehmensfokus: Bioheilmittel Umsatz 2014: 582 Mio. Euro Innovationsscore: 164 Quelle: PR
Rapunzel Quelle: PR
Platz 12: MetaboStandort: Nürtingen Unternehmensfokus: Elektrowerkzeuge Umsatz 2014: 374 Mio. Euro Innovationsscore: 167 Quelle: PR
Platz 11: BrücknerStandort: Siegsdorf Unternehmensfokus: Folienmaschinen Umsatz 2013: 754 Mio. Euro Innovationsscore: 171 Quelle: PR
Platz 10: SennheiserStandort: Wedemark Unternehmensfokus: Mikrofone Umsatz 2014: 635 Mio. Euro Innovationsscore: 172 Quelle: dpa
Platz 9: Rügenwalder MühleStandort: Bad Zwischenahn Unternehmensfokus: Wurst Umsatz 2014: 175 Mio. Euro Innovationsscore: 173 Quelle: PR

Sie haben mit Ihrem Unternehmen einen ähnlichen Erfolg wie die Otto Group geschafft? Dann bewerben Sie sich: Die WirtschaftsWoche und die Telekom suchen gemeinsam nach digitalen Vordenkern im deutschen Mittelstand und zeichnen sie mit dem „Digital Champions Award“ aus.

„Die digitale Revolution beeinflusst unser Arbeitsleben so stark, dass viele Experten bereits von einem zweiten Maschinenzeitalter sprechen. Robotik, Big Data und künstliche Intelligenz eröffnen ganz neue Möglichkeiten“, sagt WirtschaftsWoche-Chefredakteurin Miriam Meckel. „Uns ist es wichtig, Mittelständler zu prämieren, die die Chancen der Digitalisierung bereits ergriffen haben. Damit sind sie Vorbild und motivieren auch andere Unternehmen, den Weg ins digitale Zeitalter zu gehen – ein Weg der unvermeidlich ist.“

Bewerben können sich Unternehmen, die bis zu 2,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften, maximal 10.000 Mitarbeiter beschäftigen, seit mehr als sieben Jahren am Markt bestehen und bereits erfolgreich einen digitalen Wandel vollzogen haben. Eine hochkarätige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien – darunter WirtschaftsWoche-Chefredakteurin Miriam Meckel, Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom und Wladimir Klitschko, Unternehmer und ehemaliger Schwergewichtsweltmeister – bewertet die eingereichten Projekte.

Insgesamt gibt es vier Kategorien:

  • Digitale Transformation Mittelstand
  • Digitales Kundenerlebnis
  • Digitale Produkte und Dienstleistungen
  • Digitale Prozesse und Organisation

sowie der Sonderpreis „Der Digitalisierungsmacher“ (wird direkt von der Jury ernannt, keine Bewerbung möglich)

Wissenschaftlich wird der Award von Professor Dr. Walter Brenner, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, und Professor Dr. Marc Gruber, der den Lehrstuhl für Unternehmertum an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) innehat, begleitet.

Die Teilnahme am Digital Champions Award ist kostenlos. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2017. Im Juni findet dann die feierliche Preisverleihung statt.

Weitere Informationen zum Award und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

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