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Ehrgeizige Pläne Bang & Olufsen will wieder wachsen

Exklusiv

Bang & Olufsen-Chef Tue Mantoni sieht die Sanierung des dänischen Unternehmens auf einem guten Weg.

Logo von Bang & Olufsen Quelle: REUTERS

"Zwar wird es von Quartal zu Quartal weiterhin Schwankungen geben, aber ich gehe für die nächsten drei Jahre von einem jährlichen Wachstum von zehn Prozent aus", sagte Mantoni im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz leicht auf rund 385 Millionen Euro. Erstmals erwirtschaftete Bang & Olufsen wieder einen kleinen Vorsteuergewinn von 400.000 Euro.

In Europa wächst das Unternehmen derzeit um 20 Prozent jährlich, vor allem in Deutschland und Großbritannien. Mit einem Umsatzanteil von zehn Prozent ist Deutschland aktuell der wichtigste Markt.

In China verdoppelt der Konzern derzeit jedes Jahr seinen Umsatz. Noch vor drei Jahren erzielte er dort drei Prozent des Gesamtumsatzes, heute sind es zehn Prozent. "In drei Jahren rechne ich mit 20 Prozent", betonte Mantoni.

Nach der krisenbedingten Schließung von 150 der damals weltweit 800 Läden sollen in den kommenden Monaten 60 neue Shops eröffnet werden, vor allem in Deutschland, Großbritannien und China. Dabei konzentriere man sich auf Top-Lagen und werde mehr Geschäfte in Eigenregie statt als Franchise betreiben, umriss Mantoni seine Strategie.

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