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Erneuter Zukauf Vodafone übernimmt spanischen Kabelnetzbetreiber für 7,2 Milliarden

Vodafone schlägt nach dem Zukauf von Kabel Deutschland erneut zu: Mit Ono holten die Briten nun auch den größten spanischen Kabelnetzbetreiber an Bord. Kaufpreis: 7,2 Milliarden Euro.

Zehn Gründe, warum der Handy-Empfang rumzickt
Das falsche Handy „Neu“ heißt nicht immer auch „besser“! Im Falle von iPhone 5 und Galaxys S3 hat eine Studie der Universität Alborg beispielsweise festgestellt, dass Antennenleistung der neuen Geräte gegenüber ihren Vorgängern nachgelassen hat. Quelle: REUTERS
Falsche Zeit, falscher Ort Mitunter liegt der Zähfluss gar nicht am Handy, sondern daran, dass man mitten in der Hauptverkehrszeit online ist … und sich die Übertragungskapazität einer Funkzelle mit zig anderen Menschen teilen muss. Wird’s leerer, wird’s auch schneller. Quelle: dpa
Gratis-Apps Kostenlose Spiele gibt’s nur scheinbar gratis, tatsächlich finanzieren sich viele über eingeblendete Werbung. Die Bilder, Banner oder Videos werden parallel zu anderen Daten empfangen und fressen nicht nur Bandbreite sondern auch Batteriepower. Quelle: dpa
Allzu mobil Wer mit Auto oder Zug unterwegs ist, hat oft schlechteren Empfang, weil das Metall des Wagens die Signale abschirmt. Und je schneller es voran geht, desto schwerer wird es für’s Handy, die Verbindung beim Funkzellen-Wechsel intakt und schnell zu halten. Quelle: dpa/dpaweb
Zu aktive Freunde Wer gut in sozialen Netzen verwurzelt ist, bekommt von seinen digitalen Freunden fortwährend Updates und Nachrichten, die alle (neben den normalen Online-Daten) übertragen werden müssen … und natürlich das Online-Tempo drücken. Quelle: REUTERS
Gleiche Telefone sind nicht gleich Hersteller beziehen die Bauteile Ihrer Handys von unterschiedlichen Quellen, und nicht alle sind – trotz identischen Aussehens – gleich gut bei Leistung oder Stromverbrauch. Allein vom Galaxy S3 gibt es mindestens zehn Varianten. Quelle: REUTERS
Zu viele Apps Haufenweise Apps auf dem Smartphone fressen nicht nur den Speicher auf, sondern können auch die Netzverbindung beeinträchtigen, weil ihr Betrieb im Telefon unerwünschte magnetische Störungen auslösen kann. Quelle: dpa

Der britische Mobilfunker Vodafone hat sich nach Kabel Deutschland erneut einen milliardenschweren Netzbetreiber in Europa geangelt. Vodafone übernimmt den spanischen Kabelnetzbetreiber Ono, wie der britische Konzern am Montag mitteilte. Vodafone zahle für Ono rund 7,2 Milliarden Euro. Die Übernahme soll, wenn die Wettbewerbshüter zustimmen, im dritten Kalenderquartal dieses Jahres abgeschlossen werden.

Ono ist einer der letzten verbliebenen unabhängigen Kabelnetzbetreiber in Europa. Die Übernahme hat strategische Bedeutung. Mobilfunker wie Vodafone können ihren Kunden so Festnetz, Mobilfunk, Breitband-Internet und Fernsehen aus einer Hand anbieten, ohne Milliarden in den Ausbau eines eigenen Netzes stecken zu müssen.

Im Herbst hatte Vodafone Liberty Global bei der Übernahme von Kabel Deutschland ausgestochen. Durch die neue Übernahme in Spanien erhofft sich Vodafone-Chef Vittorio Colao bei der Bedienung von Kunden Synergien von rund einer Milliarde Euro pro Jahr. Über weitere Übernahmepläne in Europa machte er keine Angaben.

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„Hinsichtlich des spanischen Marktes sind wir sehr viel optimistischer als noch vor einem Jahr“, sagte er am Montag. Die Nachfrage nach Kommunikationsprodukten und Dienstleistungen aus einer Hand habe in Spanien in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen. Vodafone werde die Transaktion mit liquiden Mitteln sowie bereits existierenden aber noch nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien finanzieren, kündigte das Unternehmen an. Vodafone hatte erst im Februar einen 130 Milliarden US-Dollar schweren Verkauf seines Anteils an Verizon Wireless abgeschlossen.

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