Facebook und Live-Videos Mark Zuckerbergs Antwort auf Periscope

Das Live-Streaming im Internet boomt. Nun will auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg mitmischen und dem Konkurrenzdienst Periscope den Rang ablaufen. Das erfordert allerdings eine robuste Infrastruktur.

Facebooks Gründer und Chef hatte bereits angekündigt, dass Live-Videoübertragungen vom Smartphone aus für ihn ein nächster großer Schwerpunkt sind. Quelle: Reuters

Menlo ParkFacebook gibt allen seinen Nutzern die Möglichkeit, Live-Videos über die Plattform des weltgrößten Online-Netzwerks zu senden. Zudem bekommen die Live-Streams einen eigenen Bereich in der Facebook-App für mobile Geräte.

Ähnlich wie beim Konkurrenzdienst Periscope von Twitter wird es eine Karte geben, auf der aktuelle Übertragungen angezeigt werden, sowie die Möglichkeit, die Videos live zu kommentieren. Die Video-Funktion werde zunächst in 60 Ländern verfügbar sein, teilte Facebook am Mittwoch mit.

Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg hatte bereits angekündigt, dass Live-Videoübertragungen vom Smartphone aus für ihn ein nächster großer Schwerpunkt sind. Er rechnet damit, dass mit der Zeit auch Streams in virtueller Realität zum Alltag gehören werden.

Facebook hat über 1,6 Milliarden Mitglieder. Die Offensive bei Live-Video erfordert damit auch eine robuste Infrastruktur, die den höheren Datendurchsatz bewältigen kann.

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