Farmville-Hersteller Zynga schließt letztes Entwicklerstudio in Deutschland

Exklusiv

Der US-Spielehersteller zieht sich komplett aus Deutschland zurück.

Zynga-Zentrale in San Francisco Quelle: REUTERS

Der US-Spielehersteller Zynga hat jetzt auch sein Entwicklerstudio in Bielefeld geschlossen und sich damit komplett aus Deutschland zurückgezogen. Das berichtet die WirtschaftsWoche. Schon letzten Sommer hatte der Konzern im Zuge eines Sparprogramms nach dem gescheiterten Börsendebüt die Standorte Mainz und Frankfurt dicht gemacht. Das Bielefelder Entwicklerstudio sollte eigentlich bestehen bleiben. Ende 2013 kündigten die Farmville-Macher aber an, weltweit weitere 15 Prozent der Stellen zu streichen. Im Zuge dessen wurde nun auch das letzte Studio in Deutschland geschlossen, bestätigte das Unternehmen.

Dabei galten die Bielefelder als Spezialisten für Handyspiele – das Segment, in dem Zynga wachsen will. Die Brüder Thomas und Matthias Hoechsmann hatten das Studio 2009 gegründet und ein Zombie-Spiel fürs iPhone entwickelt. 2011 kaufte Zynga das Studio.

Im letzten Quartal sank die Zahl der täglichen Spieler auf 27 Millionen– halb so viele wie vor einem Jahr. Zynga will jetzt mit dem Klassiker Farmville Boden gut machen. Eine speziell für Handys konzipierte Version von Farmville 2 erscheint in diesen Tagen und soll die Wende bringen.

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