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„Gefahr für nationale Sicherheit“ Obama untersagt Verkauf von Aixtron

Die USA wollen China auch über den Umweg über das deutsche Herzogenaurach keinen Zugang zu Hochtechnologie des Silicon Valley geben. Das machte Präsident Barack Obama am Freitag klar.

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Endgültig vom Tisch: Das deutsche Chip-Unternehmen darf nicht an die Chinesen verkauft werden. Die USA wollen es nicht. Quelle: Reuters

Washington Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat wie erwartet die Übernahme des deutschen Chipanlagenbauers Aixtron durch einen chinesischen Investor untersagt. Obama habe eine entsprechende Anordnung erlassen, teilte das Finanzministerium am Freitag in Washington mit.

Nach Ansicht der Regierung wäre der Kauf von Aixtron durch die chinesische Fujian Grand Chip Investment eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA. Die Anordnung gilt zwar eigentlich nur für das amerikanische Geschäft von Aixtron.

Das deutsche Unternehmen hatte aber bereits erklärt, im Falle einer Ablehnung durch Obama „ist die Transaktion in der jetzigen Form geplatzt“. Hintergrund der Entscheidung ist offenbar Fachwissen der Firma, das auch für die Rüstung eingesetzt werden kann. Die Aixtron-Aktie hatte im Frankfurter Börsenhandel bereits negativ auf entsprechende Spekulationen reagiert.

Barack Obama hat nur deshalb ein entscheidendes Mitspracherecht, weil das deutsche Unternehmen eine Tochter im kalifornischen Silicon Valley hat. Ohne das amerikanische Know How aus dem Valley wollen die Chinesen Aixtron aber nicht kaufen. Das hatten sie bereits klargemacht. Ein Verkauf der US-Aktivitäten wäre also keine Lösung gewesen.

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