Gehälter-Offenlegung US-Ministerium klagt gegen Google

Das US-Arbeitsministerium hat Google verklagt, um zunächst keine weiteren Verträge zwischen dem Konzern und der Regierung zuzulassen. Google weigere sich, die Gehälter von Mitarbeitern offenzulegen.

Wenn der Konzern den Forderungen des US-Arbeitsministeriums nicht nachkommt, sollen momentane und zukünftige Verträge mit der Regierung blockiert werden. Quelle: AFP

San FranciscoDas US-Arbeitsministerium hat Klage gegen den Internetkonzern Google eingereicht, um vorerst weitere Verträge des Unternehmens mit der Regierung zu verhindern. Google habe sich wiederholt geweigert, dem Ministerium die Gehälter und weitere Informationen über seine Tausenden Mitarbeiter zu übergeben, heißt es in der am Mittwoch eingereichten Schrift. Dabei geht es demnach um eine Prüfung, um sicherzustellen, dass Google seine Mitarbeiter nicht wegen des Geschlechts oder der Herkunft diskriminiert.

Der US-Regierung ist es aufgrund einer jahrzehntealten Regelung erlaubt, die Art und Weise zu überprüfen, wie Google seine Tausenden Angestellten am Geschäftssitz in Mountain View in Kalifornien bezahlt.

Wenn Google der Forderung nicht nachgibt, so strebt das Arbeitsministerium an, soll es eine Anordnung geben, die alle derzeitigen Verträge des Unternehmens mit der US-Bundesregierung ungültig machen sowie künftige blockieren würde.

Google hat in einer Mitteilung bekanntgegeben, bereits Hunderttausende Unterlagen bereitgestellt zu haben, um die Forderungen des Ministeriums zu erfüllen. Manche seien jedoch zu detailliert und stellten einen Eingriff in die Privatsphäre der Mitarbeiter dar.

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