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Golf-Handicaps Diese Chefs haben den besten Schlag

IBM ist Hauptsponsor des Golf-Masters-Turnier in Augusta. Doch die Chefin des Computer-Konzerns darf bislang kein Mitglied des Clubs werden. Ob das an ihrem schwachen Handicap liegt? Ein Vergleich golfender US-Chefs.

Erstmals hat am Sonntag ein Australier das renommierte Golf Masters Turnier in Augusta im US-Bundesstaat Georgia gewonnen. Der 32-jährige Adam Scott (Foto) entschied die 77. Austragung des Turniers für sich. Der Ausrichter, der Augusta National Golf Club, zählt viele prominente Mitglieder wie Star-Investor Warren Buffett und Microsoft-Gründer Bill Gates zu seinen Mitgliedern und seit August vergangenen Jahres auch erstmals in der Geschichte Frauen. So wurde die Ex-Außenministerin Condoleezza Rice aufgenommen. Quelle: AP
Obwohl IBM-Chefs traditionell auch zu dem erlesenen Zirkel der Club-Mitglieder in Augusta gehörten, ist die seit vergangenem Jahr dem Computer-Konzern vorstehende Managerin Ginni Rometty bislang nicht aufgenommen worden. Dabei gehört IBM zu den Hauptsponsoren. Sowohl der Club als auch das Unternehmen halten sich zu dem Thema bedeckt. Rometty spielt Golf und hat einer Analyse öffentlicher Golfergebnisse ein Handicap von derzeit 36,3 und spielte in den vergangenen sechs Monaten mehr als 20 Runden Golf. Romettys Handciap bedeutet, dass sie auf einem Kurs mit vorgegebenen 72 Schlägen (Par 72) etwa 36 Schläge mehr benötigt. Je niedriger das Handicap, umso besser ist ein Golfer. Es gibt wesentlich bessere Golfer unter den prominentesten US-Firmenchefs als Rometty. Die Top-10 folgen im Überblick. (Quelle: US-Internetseite Quartz.com). Quelle: REUTERS
Platz 10: Kenneth Chenault Der Chef des Finanz- und Reisedienstleisters American Express hat es auf den zehnte Platz geschafft. Kenneth Chenault hat zwar in den vergangenen sechs Monaten nicht sehr viele Runden gespielt (sechs), hat aber dank seines Handicaps von 13,5 gerade noch den Sprung in die Top Ten geschafft. Quelle: REUTERS
Platz 9: John ChambersDa der Netzwerkausrüster Cisco im letzten Quartal mit Rekordzahlen glänzte, konnte sich dessen Chef John Chambers öfter mal Zeit für eine Partie Golf nehmen. Ganze 17 Partien spielte Chambers in den letzten drei Monaten. Sein Handicap liegt mittlerweile bei 13,1. Quelle: dpa
Platz 8: George BuckleyGeorge Buckley ist zwar im Februar vergangenen Jahres vom Schweden Inge Thulin an der Spitze des Mischkonzerns 3M abgelöst worden. Sein Handicap von 13,0 während der 14 gespielten Partien im vergangenen halben Jahr macht dennoch etwas her. Quelle: rtr
Platz 7: Michael Duke Die Aussichten für den US-Discounter Wal-Mart sind auf dem Heimatmarkt für das laufende Quartal trübe. Im Februar schrieb ein Mitarbeiter in einer internen Mail: „Wo sind all die Kunden? Und wo ist all ihr Geld?“ Doch trotz dieser schlechten Nachrichten lässt es sich Wal-Mart-Ceo Michael Duke nicht nehmen, ab und an Zeit im Grünen zu verbringen. 14 Partien spielte er in den letzten drei Monaten und verbesserte sein Handicap auf 12;0. Quelle: REUTERS
Platz 6: Randall Stephenson Der US-Telekomkonzern AT&T richtet jedes Jahr ein eigenes Golfturnier aus: AT&T National Golf Turnier. Neben Tiger Woods, der letztes Jahr das Turnier gewann, spielt auch AT&T-CEO Randall Stephenson jedes Jahr mit. Sein Handicap von 11,6 kann sich sehen lassen. Quelle: AP/dpa
Platz 5: Steve BallmerAuch wenn man sich gar nicht vorstellen kann, dass Microsoft-Chef Steve Ballmer das neue Microsoft-Phone jemals aus der Hand legt, so scheint er es doch zu tun, wie hätte er es sonst auf ein Handicap von 10,3 schaffen können? Tatsächlich gehört Ballmer zu denjenigen mit der größten Anzahl gespielter Partien in der Top Ten: Über 20 mal stand er im letzten halben Jahr mit Golf-Schläger auf dem Rasen. Quelle: dpa
Platz 4: Jeffrey ImmeltVielleicht liegt es an seiner zeitaufreibenden Tätigkeit als Berater für Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit im Weißen Haus, vielleicht auch einfach an mangelnder Lust, dass General Electric CEO Jeffrey Immelt im letzten halben Jahr kein einziges Turnier gespielt hat. Trotzdem schaffte er es mit seinem Handicap von 9,7 auf Platz vier. Quelle: AP
Platz 3: Jay FishmanJay Fishman ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender des Versicherungsunternehmens Travelers Companies mit Firmensitz in St. Paul, Minnesota. Mit seinem Handicap von 9,4 hat Fishman es auf das Treppchen geschafft. Zehn Turniere spielte er in den letzten sechs Monaten mit. Quelle: Screenshot
Platz 2: Ian ReadDer Brite Ian Read leitet das Pharmaunternehmen Pfizer. Letzterem droht nach einem Umsatzeinbruch im vergangenen Jahr nun der Verlust des Titels als größtes Pharmaunternehmen der Welt. Auch beim Golfen nimmt Pfizer-CEO Ian Read den zweiten Platz ein. Mit einem Handicap von 8,1 spielte Read im vergangenen halben Jahr 14 Turniere mit. Quelle: dapd
Platz 1: John WatsonMit ganz viel Abstand konnte sich der CEO des weltweit operierenden Energiekonzerns Chevron den ersten Platz sichern. Mit einem Handicap von sage und schreibe 1,8 ist der beste Golfspieler unter den CEOs. Und das stellte er bei ganzen 18 Turnieren im vergangenen halben Jahr unter Beweis. Grund: In seiner Jugend- und Studienzeit spielte er bereits auf Wettbewerbsniveau Golf. Quelle: dpa
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