Google Zustellung per Drohne schon ab 2017

Nicht nur Amazon und die Deutsche Post, sondern auch Google experimentiert mit Drohnen zur Paketauslieferung. Der Konzern ist bereits in Gesprächen mit der Luftaufsicht. 2017 sollen die ersten Pakete ausgeliefert werden.

Eine Google-Drohne. Quelle: AP

Die Google-Mutter Alphabet will ab 2017 in den USA Waren per Drohnen ausliefern. Der für das Projekt zuständige Google-Manager David Vos sagte am Montag, man sei in Gesprächen mit der US-Luftaufsichtsbehörde und anderen Beteiligten, um ein wirksames Kontrollsystem für die Drohnenflüge in einer Höhe unterhalb von rund 150 Metern zu entwickeln. "Unser Ziel ist es, den kommerziellen Betrieb ab 2017 aufzunehmen", sagte Vos bei einer Konferenz von Luftfahrtexperten nahe Washington. Neben Google experimentieren derzeit auch der Versandhändler Amazon und die Deutsche Post mit Drohnen als Vehikel zur Auslieferung von Paketen.

Darüber hinaus arbeitet der US-Konzern an Projekten, bei denen das Internet über Ballons oder Satelliten in entlegene Gebiete gebracht werden soll. Erste Praxistests sollen dazu im kommenden Jahr in Indonesien stattfinden.

Rechtliche Fragen zum Drohnen-Flug

Die mit Antennen ausgestatteten Ballons schweben in einer Höhe von rund 20 Kilometern. Sie wurden 2011 im Innovationslabor Google X entwickelt und seit 2013 bereits in Neuseeland, Australien und Brasilien getestet - in einem kleineren Rahmen als dies in Indonesien der Fall sein wird. Dort dürfte es um einige hundert Ballons gehen. Google arbeitet zudem - ebenso wie Facebook - an der Internet-Versorgung mit Hilfe von Drohnen.

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