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Groupon & Co. Das Ende der Online-Rabattmarke

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Enttäuschte Kunden

amerikanische Groupon-Seite Quelle: dapd

Erfahrungsberichte in Foren zeigen auch, dass die Billigheimer oft nur den halben Service bekommen. Da wird von katastrophalen Zahnreinigungen erzählt oder von Kosmetikbehandlungen, bei denen der Kunde abschließend die Hälfte selber machen musste. Da drängt sich die Frage auf, ob Firmen eine 50 Euro-Leistung für 25 Euro anbieten sollten (und für die sie letztendlich nur 12,50 Euro bekommen) - und ob der Kunde die volle Leistung erwarten kann.

Groupon hinterlässt also verbrannte Erde - sowohl auf Kunden- als auch auf Partnerseite. Damit Groupon, das jetzt schon nicht wirtschaftlich arbeitet, Gewinn macht, müssen immer mehr Betriebe teilnehmen. Aber sowohl deren Zahl als auch die der Kunden ist endlich. Genauso, wie das Rabattmodel des US-Unternehmens.

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Hinzu kommt, dass Groupon zwar Marktführer, nicht aber Monopolist ist. Konkurrenz droht von LivingSocial, Google Offers, amazon local, Top deals oder Facebook. Vor diesem Hintergrund darf es nicht verwundern, dass der Vorstand 2011 seine Zahlen ein wenig geschönt zu haben scheint. Die Erlöse sahen jedenfalls deutlich besser aus, als sie waren. Das fand auch die Börsenaufsicht und sprach eine Rüge aus. Groupon korrigierte, zwei führende Manager verließen den Rabattdealer.

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