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Hasso Plattner SAP-Gründer kritisiert Debatte um Vermögensverteilung

SAP-Gründer Hasso Plattner hat die Debatte um die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland kritisiert. Niemand habe mehr Geld, wenn man Reichen etwas wegnehme. Höhere Steuern für Firmenvermögen lehnt er ebenfalls ab.

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Der SAP-Gründer kann der aktuellen Debatte über die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland nicht viel abgewinnen. Quelle: Reuters

Berlin Der Unternehmer und Mäzen Hasso Plattner kritisiert die Debatte um die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland. Mit Blick auf eine Oxfam-Studie, wonach in Deutschland die reichsten 40 Personen über das gleiche Vermögen wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung verfügten, sagte der Gründer des Software-Konzerns SAP der „Bild“-Zeitung (Freitag): „Das ist eine sehr deutsche Aufregung um diese Studie. In den USA guckt man sich das an – und es ist vergessen.“

Ungleiche Verteilung von Vermögen sei nicht ungewöhnlich, sagte Plattner, der zu den reichsten Deutschen gehört: „Natürlich besitzen wenige Reiche mehr als ganz viele nicht reiche Menschen. Das ist so.“ Er fügte laut „Bild“-Zeitung hinzu: „Es wird kein armer Deutscher reicher, wenn ich weniger habe.“

Plattner warnt dem Bericht zufolge vor einer höheren Besteuerung von Firmenvermögen. Eine pauschale Vermögensteuer könne nicht differenziert angewendet werden auf Betriebs- und Privatvermögen. Auf den Grundgesetz-Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ angesprochen, sagte Plattner laut „Bild“: „Wenn Sie, wie ich und die meisten Reichen, die ich kenne, Firmenvermögen besitzen, dann gibt es drei Verpflichtungen: An erster Stelle die Mitarbeiter, an zweiter die Kunden und an dritter Stelle das soziale Engagement in der Gesellschaft.“

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