Highspeed-Internet Netzausbau der Deutschen Telekom stockt

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Der Ausbau des neuen Glasfasernetzes kommt nicht so schnell voran, wie René Obermann erhofft hat.

Glasfaserkabel Quelle: dpa

Zwei Städte, Erlangen und Münster, musste der Chef der Deutschen Telekom bereits von seiner Liste streichen. Der Grund: Dort schlossen zu wenig Einwohner einen Vorvertrag mit der Telekom ab. Auch Kempten hat am Stichtag das erforderliche Quorum von 2500 Vorverträgen verfehlt, allerdings nur sehr knapp. Deshalb verlängerte die Telekom dort die Frist.

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Um die Risiken zu deckeln, will Obermann das milliardenteure Supernetz nur dort verlegen, wo es genügend Nachfrage gibt. Zehn Prozent der Haushalte eines Ausbaugebiets müssen deshalb einen Vorvertrag abschließen, erst dann beginnt die Telekom mit den Netzarbeiten. Sie legt einen Glasfaseranschluss bis ins Wohnzimmer, er erlaubt im Internet Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde.

In Amberg, Aschaffenburg, Freising, Friedrichsdorf, Gummersbach und Kiel liegen der Telekom genügend Vorverträge vor. In Erlangen scheiterte der Glasfaserausbau, weil mit M-Net schon ein regionaler Konkurrent Glasfaser verlegt. In Münster hat der TV-Kabelnetzbetreiber Unitymedia einen Großteil seines Netzes auf 150 Megabit pro Sekunde aufgerüstet.

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