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Innovationen Apple und der Fluch der hohen Erwartungen

Jahrelang hat Apple es geschafft, die Erwartungen immer und immer wieder zu übertreffen. Diesen Pfad zu verlassen, heißt, zu enttäuschen.

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Jahr für Jahr war es Apple gelungen, die Erwartungen der Öffentlichkeit zu übertreffen. Zuletzt jedoch blieben diese Überraschungsmomente aus. Wird dem Konzern aus Cupertino nun seine eigene Innovationskraft zum Verhängnis? Quelle: Reuters

Erwartungen auf Basis vergangenen Verhaltens können sich zu einem Fluch entwickeln. Kinder, welche jedes Jahr eine neue, noch bessere, noch teurere Spielkonsole zum Geburtstag bekommen, dann jedoch von den Eltern nur mit einem Spiel für das Vorjahresgerät abgespeist werden, sind ebenso enttäuscht wie Partner in Liebesbeziehungen, die bisher zum Jahrestag stets originell überrascht wurden, sich aber eines Tages mit einer Schachtel Pralinen abfinden müssen, oder wie Angestellte, die bisher auf Wunsch von zu Hause arbeiten durften, nun aber immer ins Büro kommen müssen (so wie bei Yahoo). In allen drei Situationen ist die Zufriedenheit der "Betroffenen" mit der jeweiligen Situation geringer, als wenn ihre Erwartungen von vornherein niedriger gewesen wären. Wenn das Kind also nur jedes dritte Jahr eine neue Konsole geschenkt bekommt, die Überraschung zum Jubiläum der Beziehung stets nur symbolischen Charakter hat und die Heimarbeit seit jeher eine Seltenheit darstellt.

Diese Neuheiten hat Apple präsentiert
Strahlend trat Tim Cook am Dienstagabend vor das Publikum in San Jose. Er stellte eine ganze Parade von Neuheiten vor - darunter auch das iPad mini, um das sich zuvor schon wilde Spekulationen rankten. Quelle: dapd
Das neue iPad mini ist wie ein iPad 2. Nur geschrumpft. Es ist 7,2 Millimeter dünn und hat eine Bildschirmdiagonale von 7,9 Zoll (rund 20 Zentimeter). Es ist zwar größer als die Tablets der Wettbewerber im Taschenformat, wiegt aber gerade einmal 300 Gramm. Die Auflösung liegt bei 1024 mal 768 Pixeln, wie beim iPad 2. Das iPad mini beherrscht auf breiter Front LTE-Netze. Alle Apps funktionieren auch auf dem iPad mini. Quelle: REUTERS
Dass nicht Tim Cook, sondern Marketingchef Phil Schiller das iPad vorstellte, war nicht die einzige Überraschung des Abends. Denn neben dem bereits erwarteten iPad mini kommt auch schon eine überarbeitete Version des großen iPad - und das gerade einmal ein halbes Jahr, nachdem das iPad 3 vorgestellt worden war. Quelle: dapd
Das iPad 4 ist ausgestattet mit einem neuen Chip vom Typ A6X und hat dadurch zwei Mal so viel Leistung wie das iPad 3. Es verfügt zudem unter anderem über eine schnellere WLAN-Verbindung und zehn Stunden Akku-Laufzeit. Quelle: dapd
Erste Bestellungen können laut Schiller ab kommenden Freitag aufgegeben werden, im Handel soll das neue Aushängeschild der Apple-Tablet-Sparte ab 2. November erhältlich sein; es soll ab 329 Dollar (circa 250 Euro) zu haben sein. Zum Vergleich: Das iPad 2 von 2011 kostet derzeit in den USA 399 Dollar (rund 300 Euro). Quelle: dapd
Die Preise der neuen iPads im Überblick: 329 Dollar für 16 GB mit Wifi 429 Dollar für 32 GB mit Wifi 529 Dollar für 64 GB mit Wifi 459 Dollar für 16 GB mit Wifi und 3G/LTE 559 Dollar für 32 GB mit Wifi und 3G/LTE 659 Dollar für 64 GB mit Wifi und 3G/LTE Quelle: dapd
Der Einführung eines kleinen Tablets war offenbar ein längerer firmeninterner Konflikt vorausgegangen. Vor allem der verstorbene Unternehmensgründer Steve Jobs soll der Idee lange ablehnend gegenüber gestanden haben. Quelle: REUTERS

Apple ist ein ganz typischer Fall dafür, was passiert, wenn ein Unternehmen über lange Zeit die Erwartungen übertrifft: Die Kunden gewöhnen sich daran, sie erachten es als Selbstverständlichkeit, perfekte, innovative Produkte vorgesetzt zu bekommen, die hinsichtlich Design, Bedienung und Qualität die Angebote der Konkurrenz hinter sich lassen. Sie legen andere Standards an die Firma an als an ihre Wettbewerber, sind dafür aber auch besonders zahlungswillig und loyal.

iOS-Updates am laufenden Band

Ich kritisierte bereits bei App.net und Twitter in überspitzter Form, dass Nutzer von iOS nun am laufenden Band neue Updates des mobilen Apple-Betriebssystems zum Download angeboten bekommen. Das gestern lancierte iOS 6.1.3 schließt eine Sicherheitslücke und sperrt einen Jailbreak aus. Erst am 19. Februar veröffentlichte das Unternehmen iOS 6.1.2, nur 13 Tage nach iOS 6.1.1. In beiden Fällen ging es um Bugfixes. 6.1.1 folgte neun Tage nach dem Release von 6.1. Zuvor wurde das lang ersehnte, am 19. September publizierte iOS 6 zweimal nachgebessert, einmal im November und einmal im Dezember. Insgesamt wurde iOS 6 nach dem – erstmals deutliche Schwächen aufweisenden - Release damit innerhalb von sechs Monaten sechs Mal geflickt. Von iOS 5 gab es nach der Veröffentlichung nur drei Updates, wobei eines sogar zahlreiche funktionelle Verbesserungen mit sich brachte. Auch in früheren Versionen wurde das OS weniger häufig mit einzelnen Bugfixes und Security-Updates "beglückt".

Erwartungshaltung nicht erfüllt

Die zehn Erfolgsgeheimnisse des IT-Konzerns
Wie macht Apple das nur? Aktuell ist Apple das wertvollste Unternehmen der Welt. Der Börsenwert liegt bei mehr als 580 Milliarden Dollar. Und Apple  hat Barreserven in Höhe von  216 Milliarden  Dollar. Zehn Gründe warum das Unternehmen so viel besser ist als jeder Konkurrent. Quelle: REUTERS
1. Der NetzwerkeffektDie IT-Welt funktioniert nach anderen Regeln als der Rest der Wirtschaft. Eine besondere Rolle spielt der sogenannte Netzwerkeffekt. Beispiel Microsoft: In der Ära des PCs hatte der Konzern ein Quasi-Monopol im Bereich der Desktop-Betriebssysteme und der Office-Software. Der Grund: Sobald MS-DOS und später Windows gegenüber damals konkurrierenden Systemen wie CP/M nur einen hauchdünnen Vorsprung hatte, entwickelten Softwareentwickler vornehmlich für das Microsoft-System, um möglichst viele potenzielle Kunden zu erreichen. Andererseits wurde die Microsoft-Plattform mit der verfügbaren Software auch für die Kunden immer attraktiver. Die große Verbreitung von Office in der PC-Ära machte auch diese Software zum Quasi-Standard: Wer die Dokumente von Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern lesen und bearbeiten wollte, musste zur Microsoft-Software greifen. Quelle: dpa
1. Der NetzwerkeffektIm mobilen Markt hat Apple die Nase vorn. Zwar werden in absoluten Zahlen im Smartphone-Markt mehr Geräte mit Android-System verkauft – doch Android-Nutzer zeigen im Schnitt deutlich weniger Bereitschaft, Geld für Apps auszugeben. Quelle: AP
2. Zulieferer in vielen LändernApples Zulieferer beschäftigen mehr als 1,6 Millionen Menschen in 20 Ländern. Apple steht wegen der Arbeitsbedingungen seiner Zulieferer in der Kritik. Das taiwanesische Unternehmen Foxconn, das vornehmlich in China produzieren lässt, wurde zum Symbol für Ausbeutung und schlechte Arbeitsbedingungen. Jetzt ist es Apple durch Kontrollen bei Zulieferern gelungen, Verstöße gegen Arbeitszeit-Beschränkungen zu reduzieren. Die Obergrenze von 60 Arbeitsstunden pro Woche sei im vergangenen Jahr zu 97 Prozent eingehalten worden, erklärte der Konzern in seinem jährlichen Bericht zur Lage bei den Zulieferern. Ein Jahr zuvor wurde noch ein Wert von 92 Prozent angegeben. Die durchschnittliche Arbeitszeit für fest angestellte Mitarbeiter bei Zulieferern lag jetzt bei 55 Stunden pro Woche. Quelle: dpa
3. MargeDie Marge pro verkauftem Gerät ist traditionell besonders hoch bei Softwareherstellern: Nachdem ein Software-Produkt entwickelt ist, sind die Kosten pro verkauftem Medium sehr gering, der Verkaufspreis hoch. Apple verkauft zwar auch Software, verdient sein Geld aber hauptsächlich mit dem Verkauf von Hardware. Der Konzern erreicht allerdings auch bei der Hardware Margen, von denen die Konkurrenz nur träumen kann. Offizielle Zahlen gibt es nicht, doch Analysten schätzen die Marge pro verkauftem Gerät zwischen 30 und 40 Prozent. Besonders groß ist die Marge beim iPhone – und davon hat Apple wiederum besonders viele Geräte verkauft: im Jahr 2015 mehr als 231 Millionen Stück. Quelle: REUTERS
4. Konzentration auf das WesentlicheAuch bei den Produktkategorien herrscht Übersichtlichkeit. Das aktuelle iPhone SE gibt es jeweils mit unterschiedlicher Speicherausstattung – auf verwirrende Produktbezeichnungen mit langen Zahlenreihen und verschiedenen Ausstattungen verzichtet der Konzern komplett. Mit der Konzentration auf das Wesentliche hat Apple auch beim Produktdesign Trends gesetzt: Überflüssiges wird weggelassen. Das macht die Produkte elegant und benutzerfreundlich. Damit liegt Apple ganz auf der Linie des heimlichen Vorbilds, dem deutschen Braun-Designer Dieter Rams. Quelle: dpa
Apple-Museum Quelle: dpa

Auf Twitter wurde mir auf das Monieren der Update-Frequenz, die für mich als iPhone-Besitzer mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist, erwidert, ich solle für schnelle Sicherheitsupdates dankbar sein. Und das bin ich natürlich. Doch mit der Argumentation ließe sich selbst ein tägliches iOS-Update rechtfertigen, weshalb sie nicht den Kern der Sache trifft: Apple hat iOS-Nutzer fünf Jahre lang mit einem ziemlich perfekten Betriebssystem verwöhnt und damit die Erwartungen stetig erhöht. Aus Anwendersicht ist es mir egal, ob das vermehrte Veröffentlichen von Updates in kurzen Abständen einen Zufall darstellt oder auf nachlässiges Programmieren seitens Apple zurückzuführen ist: Für mich zählt, dass ich beim iPhone und iPad viele Jahre von allzu häufigen, nervigen Sicherheitsupdates, wie man sie von Windows her kennt, verschont blieb. Dass sich dies nun ändert, kann ich als Nutzer nicht mit einem "naja immerhin kümmern sie sich um die Sicherheit" quittieren. Denn Apple hat mich gelehrt, dass ein sicheres OS nicht alle paar Wochen aktualisiert werden muss.

Rückschläge für Apple

Ich verstehe, dass mein perfektionistischer Anspruch an Software einige Entwickler irritiert. Immerhin ist es nahezu unmöglich, mit den üblichen begrenzten Ressourcen eine perfekte Software zu schreiben, die alle vergangenen und künftigen Sicherheitsbedenken berücksichtigt. Bei allen anderen Unternehmen würde ich auch eine ganz andere Erwartungshaltung mitbringen. Doch Apple hat hier für sich selbst Standards gesetzt, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen, und an denen ich die Firma jetzt messe.

Das sind die Macken des iPhone 5
Die Begeisterung beim Verkaufsstart des iPhone 5 kannte in den Apple-Stores der Welt keine Grenzen. Doch trotz der schönen Bilder und noch besseren Verkaufszahlen ist wohl kein iPhone-Verkaufsstart je so schief gelaufen, wie dieser. Die Netzgemeinde überschlägt sich mit Kritik am neuen Apple-Smartphone. Quelle: REUTERS
KratzerDa nimmt man das neue iPhone aus der Packung und statt schwarzer Eleganz sticht einem ein Kratzer ins Auge. Erste Tests haben ergeben, dass das iPhone 5 trotz neuem Metallrücken deutlich anfälliger für Kratzer ist als noch das iPhone 4S. Und das nicht nur auf dem Rücken, sondern auch auf dem vergrößerten Display. Quelle: REUTERS
KostenDie günstigste Variante des iPhone 5 soll ohne Vertrag immerhin 679 Euro kosten. Das sind 50 Euro mehr als noch das Vorgängermodell 4S. Dabei liegen die Produktionskosten für das neue Apple-Smartphone bei etwa 170 Euro. Apple begründet die Preiserhöhung unter anderem mit Personalkosten. Obwohl sich viele Apple-Fans abgezockt fühlen, greifen sie zu - und die Preispolitik des Unternehmens scheint aufzugehen. Quelle: REUTERS
iOS6-MapsDie Kombo zeigt zwei Screenshots von Karten des Gebiets um den Bahnhof Shinjuku Station in Tokio: Links ist die Darstellung im bisherigen Google Maps zu sehen, rechts die Darstellung in Apples neuem Kartendienst. Apple hat zum Start des neuen iPhone 5 auch die bisherigen Google-Karten durch einen eigenen Dienst ersetzt. Fehler und fehlende Details in den neuen Karten verärgerten jedoch viele Nutzer. Teilweise wurden Städte gar nicht angezeigt, Routen quer durch das Meer empfohlen oder Straßennamen nicht sauber ausgespielt. Quelle: dpa
AkkuDas iPhone 5 ist dünn wie nie. Doch auf die 17 Prozent, die das Gerät schlanker daher kommt, hätten viele iPhone-Fans gerne verzichtet, wenn stattdessen ein leistungsstärkerer Akku zum Einsatz gekommen wäre. Viele User beschweren sich via Twitter über eine schlechte Akku-Leistung. Quelle: REUTERS
SteckerApple-Marketing-Chef Phil Schiller hat in San Francisco den neuen Stecker des iPhone 5 angepriesen. Dieser soll der neue Standartstecker für alle künftigen Apple-Geräte werden, hieß es weiter. Alte Zusatz-Gadgets können mit Hilfe eines Adapters weiter genutzt werden. Für dieses Adapter verlangt das Unternehmen satte 29 Euro, mit Kabel sogar 39 Euro. Ein cleveres Zusatzgeschäft für Apple, das viele Kunden aufregt. Quelle: REUTERS
LTEDesweiteren kündigte Apple an, den Datenturbo-LTE weltweit für das iPhone 5 zur Verfügung zu stellen. Allerdings entschied sich das Unternehmen, lediglich die Frequenz von 1800 MHz zu unterstützen. Die Nutzungsrechte für diese Frequenz hält in Deutschland derzeit die Telekom. Und die verlangt einen LTE-Zuschlag von fast zehn Euro, dabei ist das LTE-Netz auf 1800 MHz bisher fast nur in städtischen Gegenden ausgebaut. Andere Anbieter wie Vodafone oder O2 müssen darauf hoffen, dass Apple auch bald die Frequenz 800 MHz unterstützt. Quelle: REUTERS

Aktienkurs als Spiegel der Enttäuschungen

Die Update-Frequenz von iOS ist nur ein Beispiel dafür, dass Apple einen Punkt erreicht zu haben scheint, an dem es die selbst geschaffenen Erwartungen der Öffentlichkeit nicht mehr erfüllen kann. Auch Apple Keynotes, einstmals legendäre Veranstaltungen, fehlten zuletzt Überraschungsmomente. Und jedes Mal hoffen alle auf den Apple-Fernseher, der dann doch nicht kommt. Bei der nächsten Veranstaltung dürften sämtliche Beobachter voller Spannung auf die Vorstellung einer Smartwatch warten. Nicht auszudenken, was mit dem Aktienkurs passieren würde, sollte die sagenumwobene Uhr nicht präsentiert werden. Die Apple-Aktie ist seit Monaten im freien Fall. Dabei brummt das Geschäft eigentlich. Es sind Befürchtungen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Apple als eine Art institutioneller Supermann agierte und damit die in das Unternehmen gesteckten Hoffnungen immer wieder aufs Neue übertreffen konnte, welche die Apple-Aktie in den Keller schicken. Es ist die Vermutung, dass Apple künftig tendenziell hinter Erwartungen zurückbleibt, statt immer wieder neue Maßstäbe zu setzen. Denn früher oder später würde sich dies zwangsläufig auf Umsatz und Gewinn niederschlagen.

IT



Es mag unfair erscheinen, dass Apple als eigentlich beeindruckend erfolgreicher Konzern derzeit stärker mit Argusaugen betrachtet wird als weitaus weniger leuchtende Kontrahenten wie etwa Microsoft. Die Ursache dafür ist einfach: Die Redmonder schaffen es seit langem nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. Das ist zwar auf Dauer existenzbedrohend, aber hat kurzfristig den Vorteil, dass sich die Enttäuschung über Schwächen bei Produkten in Grenzen hält. Man rechnet damit. So wie das Kind, das schon weiß, dass es in diesem Jahr keine neue Spielkonsole auf dem Geburtstagstisch finden wird. Was Apple angeht, ist noch niemand wirklich bereit, Enttäuschungen vorab in die Erwartungshaltung einzuplanen. Verständlich, wäre der Konzern aus Cupertino dann plötzlich wie jede andere Firma.

Dieser Artikel ist zuerst auf netzwertig.com erschienen.

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