iPhone-Vorstellung am 9. September Apple verschickt Einladungen zur Keynote

Gemunkelt wurde über den Termin schon lange, jetzt hat Apple ihn offiziell gemacht. Wie üblich werden ab 10 Uhr Ortszeit in San Francisco die neusten Modelle der Apple-Produkte vorgestellt. Im Fokus: das neue iPhone.

Apple-Produkte, die leider nie entstanden
In seinem Buch
Diese Studie zeigt das MacBook 1, wie die Designer es sich 1982 vorstellten. Es erscheint aus heutiger Sicht als ein ziemlich dicker Brummer - im Vergleich zu anderen tragbaren Computern der Achtziger ist es aber schon ein zartes Pflänzchen. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
Waren Computer damals meist in einem Grau-Beige-Ton gehalten, entstand ab 1982 in der Zusammenarbeit zwischen Steve Jobs und Hartmut Esslinger das neue, moderne Farb- und Designkonzept
Der Entwurf des Apple IIc von 1983 erinnert noch stark an eine Schreibmaschine. Bei diesem Modell wurde erstmals das neue Weiß eingesetzt, was den Computer kompatibler für Wohnräume machen sollte. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
Schlanker kommt da schon dieser Entwurf des Macintosh SE von 1983/84 daher. Die Vision eines modernen Keyboards und der Maus zur Eingabe. © Hartmut Esslinger & frog team, Foto: Dietmar Henneka Quelle: Presse
Mobiltelefone waren in den 80er Jahren noch halbe Telefonzellen. Wie unpraktisch, dachte sich schon damals das Apple-Design-Team, und entwarf 1983 etwa diese frühe Version eines Klapp-Handys. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
Eine frühe Vision eines Tablet-Macs. Dieses Design stammt von 1982. Die Bedienung sollte über einen großen, klobigen Eingabestift funktionieren. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse

Apples Keynote wird wie erwartet am Mittwoch, 9. September, stattfinden. Das geht aus den Einladungen hervor, die Apple nun verschickt hat. Erwartet wird neben dem neuen iPhone-Modell Updates für den Apple TV und einige andere Produkte.

Am wichtigsten ist aber garantiert die Vorstellung des neuen Apple-Smartphones. Erwartet werden ein iPhone 6s und ein iPhone 6s Plus als Nachfolger der iPhone-6- und iPhone-6 Plus-Modelle. Das iPhone als Flaggschiff des Apple-Konzerns macht rund 63 Prozent der Konzernumsatzes aus.

Für das neue Modell gibt es klare Erwartungen: Das Design des kommenden iPhones soll stark an jenes des aktuellen iPhone 6 erinnern. Das neue iPhone-Modell soll allerdings ein hundertstel Millimeter höher und breiter werden und das Gehäuse ein wenig dicker sein – 0,2 Millimeter um genau zu sein. Ein Grund für das dickere Gehäuse könnte sein, dass man die Kamera wieder im Gehäuse versenken möchte. Damit würde die Kamera möglicherweise glatt mit der Oberfläche abschließen.

Zudem soll es eine bessere Kamera geben: Apple soll das iPhone 6s mit einem Dual-Kamera-System ausgestatten haben, durch das bessere Fotos bei schwierigen Lichtverhältnissen möglich werden, da die zwei Kameras zusammenarbeiten. Auch die Frontkamera dürfte ein Update bekommen – konkret bedeutet das etwas mehr Megapixel. Erwartet werden außerdem ein optischer Bildstabilisator und ein optischer Zoom.

Eine besondere Neuerung im iPhone wird mit der Force-Touch-Technik erwartet, die erkennt, wie fest der Nutzer auf den Touchscreen tippt – und so neue Steuerungsmöglichkeiten bietet. Sie könnte im Display integriert sein.

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In Sachen Leistung wird Apple ebenfalls wieder etwas drauf legen. Im kommenden iPhone 6s dürfte deshalb der Apple A9 Chipsatz zum Einsatz kommen, der als System-on-a-Chip CPU, GPU und RAM zusammenbringt. Mehr Arbeitsspeicher und eine schnellere CPU erwartet man damit ebenfalls. Deshalb soll das neue Modell auch 2 GB Arbeitsspeicher haben.

Die anderen Produkte, die bei der Keynote vermutlich als Upgrade-Version vorgestellt werden, sind etwa das iPad oder die Apple Watch. Anders als die meisten Apple-Events der vergangenen Jahre findet die Veranstaltung in San Francisco nicht im Moscone Center statt, sondern im Bill Graham Civic Auditorium, in dem Ende der 1970er Jahre der Computer Apple II vorgestellt worden war. Er war der erste große kommerzielle Erfolg des Unternehmens.

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