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Jahresbilanz Swisscom schreibt Milliarde auf Tochter ab

Schlechte Geschäfte bei der italienischen Tochter Fastweb trüben die Jahresbilanz der Swisscom. Nachdem die Fastweb-Geschäfte einbrachen, belasten nun 1,2 Milliarden Franken den Überschuss der Schweizer.

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Der Swisscom-Sitz in Worblaufen bei Bern. Quelle: ap

Frankfurt Die schlechten Geschäfte ihrer italienischen Breitband-Tochter Fastweb verhageln der Swisscom die Jahresbilanz. Der Buchwert von Fastweb müsse um 1,3 Milliarden Euro nach unten korrigiert werden, was den Überschuss 2011 mit 1,2 Milliarden Franken belaste, teilte die Swisscom mit. Im Jahr 2010 lag diese Kennziffer bei rund 1,8 Milliarden Franken.

Swisscom hatte Fastweb 2007 für 4,6 Milliarden Euro übernommen - eigentlich, um den Umsatzrückgang auf dem weitgehend gesättigten Schweizer Markt wettzumachen. Bis 2009 hat das auch funktioniert, vor allem Geschäftskunden und italienische Behörden wurden Kunden. Doch dann sorgte zunächst eine Steuerhinterziehungsaffäre bei der Tochter für Schlagzeilen, und auch die Geschäfte liefen nicht mehr rund.

Der Swisscom-Vorstand will seine Aktionäre angesichts der Milliarden-Belastung mit einer höheren Ausschüttung bei der Stange halten. Für 2011 solle die Dividende um einen Franken auf 22 Franken pro Aktie steigen, hieß es.

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