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Lautsprecher-Hersteller Soundbar beschert Sonos profitable Weihnachten

Sonos fokussiert sich auf günstigere Modelle – und fährt gut mit der Strategie. Im ersten Quartal steigerte das Unternehmen den Gewinn um 35 Prozent.

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Mit der Soundbar Beam macht das Unternehmen im Heimkino-Segment einen Erlös von 210,3 Millionen Dollar. Quelle: dpa

Santa Barbara Für den Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos ist der Fokus auf günstigere Modelle mit integrierten Sprachassistenten im vergangenen Weihnachtsgeschäft aufgegangen. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 496 Millionen Dollar zu. Der Gewinn wuchs in dem Ende Dezember abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um 35 Prozent auf 61,7 Millionen Dollar, wie Sonos nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

Einen besonders starken Sprung machte Sonos zufolge die Soundbar Beam, dank der die Erlöse im Heimkino-Segment um 45 Prozent auf 210,3 Millionen Dollar zulegten. Bei gewöhnlichen Lautsprechern sank der Umsatz dagegen um 17 Prozent auf knapp 226 Millionen Dollar.

Das lag unter anderem daran, dass die Käufer verstärkt zum Lautsprecher Sonos One mit Amazons Sprachassistentin Alexa an Bord griffen – statt zu teilweise mehr als doppelt so teuren anderen Sonos-Modellen.

Anleger alarmierte, dass Sonos aus dem Weihnachtsquartal mit Lagerbeständen für zehn bis zwölf Verkaufstage mehr als erwartet hervorging. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise mehr als fünf Prozent.

Das weist auf eine Nachfrage-Delle hin – und die wurde vor allem in Europa deutlich. Im Heimatmarkt USA legte der Umsatz währungsbereinigt um mehr als zwölf Prozent zu, in Europa dagegen nur um 2,5 Prozent. Hierzulande seien günstige Lautsprecher besonders stark gefragt gewesen, räumte Sonos ein

Amazon und Google hatten im Weihnachtsgeschäft stark ihre hauseigenen vernetzten Lautsprecher beworben, die mit Preisen ab 50 Euro deutlich günstiger als die Sonos-Modelle sind. In der untersten Preisklasse ist zum Beispiel Amazons Gerät Echo Dot immer noch auf mehrere Wochen ausverkauft.

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