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Lieferverbot Chinas Handybauer ZTE könnte Android-Lizenz in USA einbüßen

Seit Wochenbeginn dürfen US-Firmen keine Bauteile mehr an den chinesischen Handybauer ZTE verkaufen. Nun droht der Verlust der Android-Lizenz.

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Die Nummer vier auf dem US-amerikanischen Smartphone-Markt hat mit Verboten zu kämpfen. Quelle: Reuters

San Francisco/Washington Das Lieferverbot für Bestandteile in den USA könnte für den chinesischen Handy- und Netzwerkbauer ZTE weitreichende Konsequenzen haben. Insidern zufolge könnte darunter auch die Lizenz für die Nutzung von Googles Betriebssystem Android fallen.

Beide Unternehmen hätten über die Auswirkungen des Verbots bereits gesprochen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bisher habe man keinen gemeinsamen Nenner gefunden. Google wollte sich dazu nicht äußern. Der viertgrößte Smartphone-Anbieter in den USA, ZTE, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Am Montag hatte das Handelsministerium in Washington US-Firmen den Verkauf von Bauteilen an ZTE für sieben Jahre verboten. Hintergrund ist ein Verstoß gegen Iran-Sanktionen, den ZTE eingeräumt hatte. Allerdings soll das Unternehmen dann den Auflagen nicht nachgekommen sein, wie der Entlassung und Bestrafung verantwortlicher Mitarbeiter.

Darüber hinaus droht ZTE ein weiterer Schlag. Die US-Telekom-Wettbewerbsbehörde FCC prüft neue Vorschriften, die es Behörden untersagen würde, von Unternehmen zu kaufen, die ein Sicherheitsrisiko für US-Telekomnetze darstellten. Sollten diese Regeln in Kraft treten, dürften sie vor allem ZTE und den chinesischen Konkurrenten Huawei treffen.

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