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Medienkonzern Time Warner profitiert von Sport und Serien

Sport und Bezahlsender HBO sorgen bei Time Warner für überraschend starke Zahlen. Aber auch die anderen Töchter können sich sehen lassen.

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Der Medienkonzern hat im ersten Quartal rund 8 Milliarden Dollar umgesetzt. Quelle: Reuters

New York Der US-Unterhaltungskonzern Time Warner hat dank Sportübertragungen und des erfolgreichen Bezahlsenders HBO („Game of Thrones“) die Erlöse zu Jahresbeginn stärker als erwartet gesteigert. Im ersten Quartal legte der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um drei Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar (6,6 Mrd Euro) zu. Das teilte das Medienunternehmen, um dessen Übernahme der Telekom-Riese AT&T derzeit mit den US-Kartellwächtern vor Gericht streitet, am Donnerstag in New York mit.

Insbesondere die TV-Tochter Turner mit dem Nachrichten-Flaggschiff CNN, die das in den USA sehr beliebte College-Basketball-Turnier „March Madness“ übertrug, steigerte Abozahlen und Werbeeinnahmen kräftig.

Während auch HBO spürbares Wachstum verzeichnete, gab es beim traditionsreichen Filmstudio Warner Bros Umsatzeinbußen. Obwohl alle Sparten wegen hoher Kosten weniger zum Konzerngewinn beitrugen, kletterte der Überschuss um 15 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Das lag vor allem an den Steuersenkungen der Trump-Regierung.

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