Medienverlag Immobilien-Seiten sichern Murdochs News Corp Umsatzplus

Rückläufige Werbeerlöse bei Printanzeigen gleicht der Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch mit seinen Immobilien-Webseiten aus.

Unter dem Strich schloss der Medienkonzern das Quartal mit einem Verlust von 66 Millionen Dollar ab. Quelle: Reuters

New YorkDas Verlagsgeschäft von Medienmogul Rupert Murdoch hat zum Jahresende 2017 leicht zugelegt. In den drei Monaten bis Ende Dezember stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um drei Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro), wie News Corp am Donnerstag mitteilte.

Vor allem mit Immobilien-Webseiten erhöhte der Konzern die Einnahmen. Das Printgeschäft, zudem unter anderem die Finanzzeitung „Wall Street Journal“ und die britische „Times“ gehören, leidet hingegen weiter unter sinkenden Anzeigenerlösen und Auflagen.

Insgesamt gingen die Werbeeinnahmen um sechs Prozent zurück. Im digitalen Bereich gibt es allerdings Erfolge – so konnte etwa das „Wall Street Journal“ seine Online-Abos um 29 Prozent auf rund 1,4 Millionen ausbauen.

Unter dem Strich schloss News Corp das Quartal mit einem Verlust von 66 Millionen Dollar (54 Millionen Euro) ab. Das lag allerdings an einer Abschreibung in Höhe von 174 Millionen Dollar, die aufgrund der US-Steuerreform verbucht werden musste.

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