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Mobiles Bezahlsystem Google sagt Apple Pay den Kampf an

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Tim Cooks verführerisches Versprechen

Da war es wohl Zeit, die Haltung zu Google zu überdenken. Und auch der Webkonzern war offen für Gespräche. Denn niemand scheint Google wirklich zu mögen, da das Unternehmen mit seinem Zahlungsservice auch Schlüsselwörter für Online-Werbung generieren will. Weder Banken noch Händler wollen freiwillig ihre Daten, und damit das gesamte Folgegeschäft, mit Google teilen. Aber Google kann mit passender Werbung zu gekauften Produkten mehr Geld verdienen als mit ein paar Cent Gebühren pro Transaktion.

Was Apple Watch und iPhone 6 drauf haben
Hommage von Tim Cook an Apple-Gründer Steve Jobs: Im Flint Center wurde schon vor 30 Jahren der Mac präsentiert. Hier stellte nun Cook Anfang September 2014 die neuesten Apple-Produkte vor. Quelle: Matthias Hohensee
apple watch Quelle: Matthias Hohensee
Bedienung der Apple Watch Quelle: Matthias Hohensee
Smartwatch Apple Watch am Handgelenk Quelle: Matthias Hohensee
Moto 360 und Apple Watch im Vergleich Quelle: Matthias Hohensee
Akku der Apple Watch ist schwach auf der Brust Quelle: Matthias Hohensee
Apple Watch Quelle: Matthias Hohensee

Apple-Chef Tim Cook stellte bei der Präsentation von Apple Pay klar, dass keinerlei Daten oder Informationen über den Kaufvorgang in das Apple Headquarter in Cupertino landen werden. Ein klarer Schlag Richtung Google. Offenbar hat Cook viele Freunde für diesen Ansatz gefunden. Händler und Dienstleister stehen Schlange, um Apple Pay einzuführen. Da sich Apple und Google technologisch nicht wirklich unterscheiden, beide setzen auf NFC-Chips zur Datenübertragen, sind es solche Unterschiede, die schnell über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können.

Googles größtes Problem war aber die Blockade der Mobilfunker, die die Software nicht auf ihren Geräten sehen wollten. Das scheint jetzt rechtzeitig gelöst, um vielleicht noch einen Durchmarsch von Apple verhindern zu können. Aber sicher ist nichts: „Das ist ein wichtiger Schritt für Google“, erläutert eMarketer-Analyst Bryan Yaeger. „Doch sie sind nicht die Einzigen und der Markt wird in den USA jahrelang unübersichtlich und wettbewerbsintensiv bleiben.“

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Mit im Rennen sind noch Dienste wie PayPal oder eine eigene Lösung der Handelsgiganten Walmart und Best Buy. Der Kauf der digitalen Brieftasche LoopPay vergangene Woche verwandelt bald auch Samsung-Geräten in Kreditkarten. Das südkoreanische Unternehmen ist der größte Hersteller von Android-Smartphones.

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    Details der Vereinbarung zwischen Google und den Mobilfunkern sind nicht bekannt. Der Markt fürs Bezahlen mit dem Smartphone nimmt gerade an Fahrt auf. Nach 3,5 Milliarden Dollar Umsatz durch Smartphones als Ersatz für Kreditkarten im Jahr 2014, erwartet der Marktforscher eMarketer einen Umsatz von 27,5 Milliarden Dollar in 2016 und bereits 118 Milliarden Dollar in 2018.

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