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Mobilfunk-Anbieter Telefonica Deutschland will per Eilbeschluss die 5G-Auktion stoppen

Der Mobilfunk-Anbieter Telefonica/O2 will mit juristischen Mitteln gegen die Auktion der 5-Frequenzen vorgehen. Ein Eilantrag soll dies verwirklichen.

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Bei der Auktion geht es um die Vergabe der Frequenzen für den künftigen Mobilfunkstandard 5G. Er soll Datengeschwindigkeiten ermöglichen, die mindestens 100-mal schneller sind als die der aktuellen 4G-Netze, und für sehr niedrige Reaktionszeiten sorgen. Quelle: dpa

Berlin Der Mobilfunk-Anbieter Telefonica/O2 will mit juristischen Mitteln die geplante Auktion der 5G-Frequenzen stoppen. „Die Antragstellerin (Telefonica) will mit dem Eilverfahren versuchen, eine vorläufige Aussetzung des Frequenzvergabeverfahren zu erreichen“, sagte der Sprecher des Verwaltungsgerichts Köln, Michael Ott, am Dienstag auf Anfrage. Über Gründe für den Antrag äußerte sich der Sprecher nicht. Die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hatte zuerst darüber berichtet. Beim Verwaltungsgericht Köln sind mehrere Verfahren hinsichtlich der 5G-Vergabe anhängig. Bislang handelte es sich dabei nicht um Eilanträge, die eine aufschiebende Wirkung haben könnten.

Nach dem „FAZ“-Bericht wehrt sich O2 gegen die in den Auktionsbedingungen vorgesehenen Versorgungsauflagen, mit denen Funklöcher im ländlichen Raum und entlang von Straßen und Eisenbahnen beseitigt werden sollen. Das Blatt berichtete, der Konzern lehne eine Stellungnahme zum Eilantrag ab. Der Gerichtssprecher erklärte, er könne nicht sagen, wann genau über den Eilantrag entschieden werde.

Bei der Auktion geht es um die Vergabe der Frequenzen für den künftigen Mobilfunkstandard 5G. Er soll Datengeschwindigkeiten ermöglichen, die mindestens 100 Mal schneller sind als die der aktuellen 4G-Netze und für sehr niedrige Reaktionszeiten sorgen.

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