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Mobilfunk Unternehmer stellt Strafanzeige gegen Nokia

Exklusiv

Ein monatelanger Streit um technische Mängel und fehlerhafte Updates zwischen dem Hamburger Unternehmer Andreas Damm und dem finnischen Handyriesen Nokia hat möglicherweise ein Nachspiel vor Gericht.

Nokia E 7 Quelle: Reuters

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, erstattete Damm bei der Hamburger Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen Nokia wegen des Verdachts des Betrugs, der Sachbeschädigung und der Datenveränderung bei Handys mit dem Nokia-Betriebssystem Symbian. Damm wirft Nokia vor, auf dem Smartphone E7 von 2011 fehlten nicht nur wesentliche Leistungsmerkmale.

Zudem seien nach einer Aktualisierung des Betriebssystems durch Nokia zusätzliche Mängel aufgetreten. Unter anderem sei das Feature verloren gegangen, das Smartphone über den Funkstandard Bluetooth etwa an den PC oder die Freisprechanlage im Auto anzuschließen. Die Mängel seien Nokia schon vor der Auslieferung bekannt gewesen, heißt es in der Anzeige. Durch das Update sei das neue Gerät sogar beschädigt worden.

Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleitet. Nokia erklärte gegenüber der WirtschaftsWoche, das Unternehmen untersuche den „Vorgang“.

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