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Mobilfunkanbieter Sprint verkauft Online-Werbegeschäft an Inmobi

Der Technologie-Anbieter Inmobi wird das Sprint-Tochterunternehmen Pinsight Media übernehmen. Über einen Kaufpreis gibt es keine Angaben.

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Trotz der Veräußerung möchte der Mobilfunkanbieter weiterhin mit Pinsight zusammenarbeiten. Quelle: Reuters

New York Der viertgrößte US-Mobilfunkanbieter Sprint trennt sich vor der Übernahme durch den größeren Rivalen T-Mobile US von seinem Online-Werbegeschäft. Das Tochterunternehmen Pinsight Media gehe an den Technologie-Anbieter Inmobi, teilten die Firmen am Mittwoch mit. Das Geschäft wurde in Aktien abgewickelt. Zum Kaufpreis machten sie keine Angaben. Pinsight werde auch in Zukunft mit Sprint zusammenarbeiten, sagte der zuständige Sprint-Manager.

Pinsight nutzt die Daten von Mobilfunkanbietern, um Unternehmen dabei zu helfen, mit ihren Werbeanzeigen Zielgruppen präziser auf ihren Smartphones anzusprechen. Diese Art der Datennutzung war ein wichtiger Grund, warum der Telekomkonzern AT&T den Medienkonzern Time Warner übernommen hat.

Der Markt für Smartphone-Werbung dürfte in diesem Jahr nach Einschätzung der Experten von eMarketer um sechs Milliarden Dollar größer sein als die Ausgaben für Fernsehwerbung. Auch für die kommenden Jahre sagen sie Wachstum voraus: Bis 2022 sollen die Ausgaben für Smartphone-Werbung bei 141 Milliarden Dollar liegen, für Fernsehspots dürften die Firmen dann 68 Milliarden Dollar ausgeben.

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