Mögliche Übernahme Yahoo bietet für US-Videodienst Hulu mit

Übernahmen sollen den Internet-Konzern Yahoo aus der Krise führen. Chefin Marissa Mayer hat nun den amerikanischen Videodienst Hulu im Visier. Hier trifft sie jedoch auf starke Konkurrenten.

Die wichtigsten IT-Persönlichkeiten
Die Produktdesignerin: Marissa MayerIhre Nominierung als Yahoo-Chefin macht die erst 37-jährige Google-Managerin einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Doch schon zuvor war sie in der Branche als ein Gesicht von Google bekannt, das beispielsweise im Interview mit dem Elektrischen Reporter eloquent die Daten-Sammelei des Konzerns verteidigte. Die ausgebildete Informatikerin galt als eines der Gesichter von Google. Bei Google war sie für Produkte zuständig. Sie gehörte zum Kern-Team Google und war 1999 die 20. Mitarbeiterin des Unternehmens überhaupt. Das schlichte Design der Google-Suchmaske stammt von ihr. Die Los Angeles Times attestierte ihr, niemand anderes habe so viel Einfluss  darauf, wie Menschen das Internet erleben. Dass Yahoo Mayer zur neuen Chefin macht zeigt, dass das Unternehmen vermutlich mit neuen Produkten aus der Krise finden will. Quelle: Reuters
Marc Andreesen Quelle: dapd
 Larry Page und Sergey Brin (links) Quelle: dpa
Der Erfolgsmensch: Larry EllisonLarry Ellison, Chef des weltgrößten Datenbank-Herstellers Oracle, gehört zu jenen CEOs, die wissen, wie sie sich Gehör verschaffen. Meist hat er zu allem, was in der Branche vor sich geht eine Meinung – und meist sagt er sie laut. Eine wütende Rede über den aus seiner Sicht unsinnigen Begriff Cloud Computing aus dem Jahre 2008, kennt in der Branche fast jeder. Ellisons Leben war durch Brüche geprägt. So rasselte der uneheliche Sohn  1966 in tiefer Trauer durch sämtliche Uni-Prüfungen, als seine Stiefmutter verstarb. Mit nur 2000 Dollar Stammkapital und ohne Uni-Abschluss gründete er 1977 zusammen mit zwei Partnern die Firma, die heute als Oracle bekannt ist. Heute ist der laut „Forbes“ mit einem Nettovermögen von 36 Milliarden Dollar der sechstreichste Mensch der Welt. Ellison lebt und genießt seinen heutigen Reichtum. Seine 138 Meter lange Mega-Yacht „Rising Sun“, die er mit seinem Freund David Geffen teilt, gehört zu den größten der Welt. Seit kurzem besitzt der Multimilliardär auch eine eigene Insel. Im Bieterwettstreit um die Hawaii-Insel Lanai stoch er Ex-Microsoft-Chef Bill Gates aus. Quelle: dapd
Der Geschäftsmann: Bill GatesBei Microsoft-Gründer Bill Gates verbanden sich Begabung, Fleiß und Glück miteinander. Als Kind brillierte Gates in Mathematik und Naturwissenschaften. Das erste große Glück im Leben des Bill Gates war sein früher Zugang zu Computern. Die private Elite-Schule, die er besuchte, gehörte zu den ersten in den USA, die einen programmierbaren Fernschreiber besaß. Ebenfalls noch als Schüler erhielt er Zugriff auf Großrechner. Sein Havard-Studium brach er zugunsten der von ihm gemeinsam mit Freunden gegründeten Firma Microsoft ab – keine schlechte Entscheidung. Das zweite große Glück seines Lebens war der Erfolg des IBM-PCs – oder besser, IBM-kompatibler Nachbauten. Denn während der PC für IBM selbst kein kommerzieller Erfolg war, entwickelten sich die IBM-PC-Klone zu echten Verkaufsschlagern – und mit ihnen das Betriebssystem MS-DOS. Microsoft hatte das System für ressourcenschwache Rechner an IBM lediglich lizenziert und selbst alle Rechte behalten. Das System, das Microsoft reich machen sollte, war keine Eigenentwicklung. Das Unternehmen hatte QDOS von dem Entwickler Tim Paterson für 50.000 Dollar erworben. Heute engagiert sich Gates mit seiner Stiftung vor allem im Kampf gegen Krankheiten in der Dritten Welt. Quelle: dapd
Das Marketing-Genie: Steve Jobs In der Geschichte von Apple gingen bislang alle entscheidenden Impulse von Steve Jobs aus. Ende der siebziger Jahre erkannte Jobs als einer der ersten, dass die von seinem Kumpel Steve Wozniak zusammengelöteten Computer-Platinen nicht nur ein Hobby für Nerds sind, sondern den Anfang der Ära des Personal Computers markieren. Anfang der achtziger Jahre entdeckte er das Potenzial der bei Xerox entwickelten grafischen Benutzeroberfläche für Computer, die mit dem Mac und später mit Microsoft Windows die Welt verändern sollten. Als Jobs 1985 nach einem Konflikt mit dem damaligen Apple-CEO John Sculley das Unternehmen verlassen musste, übernahm er die Trickfilmsparte von George Lucas und revolutionierte mit Pixar die Filmbranche. 1997 kam er zu Apple zurück. Das Unternehmen stand damals kurz vor der Pleite und wurde von Jobs mit innovativen Produkten wie dem iMac und dem iPod wieder auf die Erfolgsspur gebracht. Zum Mega-Unternehmer wurde er schließlich mit der Einführung des iPhone im Jahr 2007 und dem iPad (2010), mit dem Apple die „Post-PC“-Ära einläutete. Steve Jobs war bei Apple nicht nur der unbestrittene Chef, sondern vereinte in seiner Person die Rolle des genialen Visionärs, entschiedenen Antreibers und erfolgreichen Verkäufers. Am 5. Oktober 2011 starb Jobs an seinem Krebsleiden. Er hinterließ eine Frau, vier Kinder - und ein kerngesundes Apple, das bis heute das wertvollste Unternehmen der Welt ist. Quelle: dapd
Der Nerd: Steve WozniakWar Steve Jobs das Gesicht von Apple, so war Wozniak in der Anfangszeit Hand und Hirn der Garagenfirma. Der zurückhaltende, hochbegabte Ingenieur gilt als Genie. Schon mit 13 entwickelte er einen Taschenrechner, ein IQ-Test von damals bescheinigte ihm einen Intelligenzquotienten von über 200 – schon ab Werten von über 130 gelten Menschen als hochbegabt. 1976 gründete Wozniak gemeinsam mit seinem Schulfreund Steve Jobs Apple. In  seiner Biografie „iWoz“ beschreibt er seine Jugend als Außenseiter – ein Prototyp des „Computernerds“. Seinen Job als Ingenieur bei Hewlett-Packard gab er erst auf, als Jobs ihm zusicherte, nie Manager werden zu müssen. Wozniak bereitete der Erfolg von Apple eher Unbehagen. Einen Teil seiner Aktien verkaufte deutlich unter Wert an Mitarbeiter des Unternehmens, die er am Erfolg teilhaben lassen wollte. Jobs zeigte dafür kein Verständnis. Nach einem Flugzeugsabsturz 1981 ließ er die damals aufstrebende Firma Apple hinter sich und widmete sich unter anderem der Organisation von Open-Air-Konzerten, bei denen er mehr als 20 Millionen Dollar verlor. Nach einem kurzen Intermezzo als einfacher Ingenieur bei Apple, kehrte er 1985 dem Konzern endgültig den Rücken. Allerdings erhält er bis heute rund 10.000 Dollar Gehalt im Jahr von Apple. Beruflich setzt er inzwischen aber ganz andere Prioritäten: Seit 1988 unterrichtet er Kinder in Informatik. Quelle: Reuters
Der Bastler: Linus Torvalds„Ich aß, ich schlief. Vielleicht ging ich zur Uni“, beschrieb Linus Torvalds einmal seine Zeit als Student. Nebenbei allerdings schuf er noch etwas, das die IT-Welt für immer verändern sollte: Den frei verwendbaren Betriebssystem-Kern Linux. Vor 20 Jahren machte sich der finnischer Student daran, die Möglichkeiten damaliger Computerchips zu erkunden. In einer Newsgroup kündigte er den Beginn der Arbeit an seinem Betriebssystem Linux mit folgenden Worten an: „Ich arbeite an einem (freien) Betriebssystem (nur ein Hobby, wird nicht groß und professionell...).“ Er sollte sich irren. Das freie Betriebssystem wurde so erfolgreich, dass es heute aus dem Server- und Mobilbereich nicht mehr wegzudenken ist. Auf den Servern – seien es Internet-Dienste oder die Server in Unternehmen – ist es heute das mit Abstand beliebteste Betriebssystem. Auch Googles Smartphone- und Tablet-System Android basiert auf dem Linux-Kernel. Torvalds gilt vielen als Prototyp eines Nerds, hat aber auch eine sehr emotionale Seite. Die zeigte er kürzlich vor Studenten, als er auf Probleme mit Treibern für die Grafikkarten von Nvidia angesprochen wurde. Der Grafikkartenhersteller sei die schlimmste Firma überhaupt, was die Zusammenarbeit mit den Kernel-Entwicklern betrifft, wütete Torvalds. Unterstrichen hat er die Aussage mit einem beherzten „Fuck you, Nvidia!“ und einer eindeutigen Geste. Quelle: ap
Der Freiheitskämpfer: Richard StallmanDer Öffentlichkeit weniger bekannt dürfte Richard Stallmann sein – doch seine Idee prägt die heutige Software-Welt nicht weniger stark als die Produkte von Steve Jobs und Bill Gates. Seine Vision: Das freiheitliche Ethos der Anfangstage unter Programmierern zu bewahren, als Codes noch frei getauscht, geteilt und verändert wurde. 1985 kündigte er seinen Job am Massachusetts Institute of Technology, um sich ganz seiner Vision zu widmen. Er gründete die Free Software Foundation. Die GNU General Public License sollte den rechtlichen Rahmen für das geplante Betriebssystem GNU bilden – ein Betriebssystem, das komplett aus Komponenten bestehen sollte, die jeder frei verbreiten und verändern könnte. Das Betriebssystem wurde nie fertig. Dafür nahm Linus Torvalds die bereits bestehenden Betriebssystem-Teile wie den Compiler GCC oder die Kommandozeile Bash und verheiratete sie mit dem Linux-Kernel, wodurch das System komplettiert wurde. Außerdem war die Idee Freier Software geboren, die zu zahlreichen Entwicklungen führte – vom freien Office-Programmen Libre Office/Open Office bis zum Mozilla Firefox, dem heute in Europa populärsten Webbrowser. Freie Software befindet sich heute auf fast jedem PC und fast jedem Smartphone. So basieren beispielsweise auch die Browser Chrome von Google und Safari von Apple auf Webkit, eine freie Software, deren Vorläufer KHTML für die Linux-Oberfläche KDE entwickelt wurde. Foto: Wikipedia Lizenz: CC-BY-SA Quelle: Victor Powell
Loyale Strategin: Sheryl SandbergAnfang 2008 begann Sheryl Sandberg damit, das noch wenig bekannte Social Network Facebook auf Profitabilität zu trimmen. Sie und Gründer Mark Zuckerberg bauten den Anzeigenvertrieb auf und ernteten bald die Früchte ihrer Arbeit: 2010 warf Facebook erstmals Gewinn ab, 2012 erfolgte der Börsengang. Ende Juni zog die Managerin, die 2011 mit allen Boni und Aktienoptionen über 30 Millionen Dollar verdiente, als erste Frau in den Verwaltungsrat von Facebook ein. Von einer Vorzeige- oder Alibifrau kann dabei allerdings keine Rede sein. Trotz ihres guten Verhältnisses zu dem als schwierig geltenden Mark Zuckerberg ist sie es gewohnt, ihre Standpunkte selbstbewusst zu vertreten. 2012 wurde sie in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen des "Time Magazins" aufgenommen. Ob sie bei Facebook bleiben wird, ist ungewiss. Die Mehrheitsverhältnisse verschaffen Mark Zuckerberg das Recht, über alles und jeden allein zu bestimmen. Und jemanden wie Sheryl Sandberg kann man nicht ewig als Nummer zwei halten, ahnt auch der Facebook-Gründer: "Wenn sie wollte, könnte sie bei jedem Unternehmen Chef werden." Text: Axel Postinett Quelle: dapd
Eiserne Krisenmanagerin: Margaret WhitmanMargaret Cushing "Meg" Whitman, die frühere Chefin des Web-Handels- und Auktionskonzerns Ebay, steht seit Anfang 2011 an der Spitze von Hewlett Packard, des nach Apple zweitgrößten IT-Konzerns der Welt. Das ist eine Aufgabe der besonderen Art: Die Frau, die ihre Laufbahn als einfache Produktmanagerin bei Procter & Gamble begonnen hat, sitzt auf einem der heißesten Stühle der IT-Industrie. Der 100-Milliarden-Dollar-Konzern Hewlett Packard verliert Umsatz und Marktanteile in praktisch allen Bereichen, hat den Anschluss bei Smartphones und Tablets verpasst. Die in Long Island geborene Absolventin der Universität Princton und der Harvard Business School ist bekannt für ihre Durchsetzungskraft. Ihr Erfolg verschafft ihr Respekt in der gnadenlosen Tech-Welt des Valleys: Vor allem ihr Engagement als Chefin des Online-Auktionshauses Ebay festigte ihren Ruf als Überfliegerin. Innerhalb von nur zehn Jahren baute sie das Start-up-Unternehmen zu einem Weltkonzern mit acht Milliarden Dollar Umsatz aus. Davor arbeitete sie unter anderem in leitender Position bei Walt Disney. Text: Axel Postinett Quelle: Reuters
Der Erfinder: Douglas EngelbartWer an die Computerrevolution denkt, die unsere Welt verändert hat, denkt meist nicht an Douglas Engerbart – zu unrecht. Immerhin erfand der Mitarbeiter bei Xerox fast alles, was die Nutzung von Computern heute ausmacht. Schon 1968, als Computer noch mindestens kühlschrankgroße Ungetüme waren, demonstrierte er die erste Computermaus auf einer Konferenz in San Francisco. Erst 1983 konnte man den ersten Computer mit Mausbedienung kaufen: Apple stellte „Lisa“ vor. Auch die erste grafische Oberfläche, heute für die Computernutzung nicht mehr wegzudenken, entstand am legendären Forschungszentrum PARC von Xerox unter Engelbarts Führung. Noch heute ist die Präsentation von 1968 bei Youtube zu sehen. Reich wurde Engelbart durch seine Erfindungen nie. Foto: Wikipedia; Lizenz: CC-BY-SA Quelle: Alex Handy
Der Programmierer: Alan KayDer Informatiker Alan Kay, in den 1970ern ein Schlüsselmitglied im Xerox PARC, hat durch seine Arbeiten die Gestalt heutiger Computerprogramme geprägt - von innen wie außen. Seine Arbeiten über objektorientierte Programmierung waren wegweisend dafür, wie der Code von Anwendungen heute aussieht. Seine Paper über Bedienoberflächen prägen bis heute die Nutzungskonzepte von Software. Ganz nebenbei erfand Alan Kay auch noch das iPad - oder zumindest ein frühes Konzept, das daran erinnert: 1 968 entwickelte er das Konzept für einen Computer im Schiefertafel-Format, den er Dynabook nannte . Anders als das iPad sollte sich das Dynabook allerdings an Kinder aller Altersklassen richten. Das Dynabook sollte leicht, leistungsstark sowie handlich sein - und sich drahtlos mit einem Netzwerk verbinden. Angestrebter Verkaufspreis: 500 Dollar – der Preis des günstigsten iPads heute. Als Bedienung schwebte Entwickler Kay eine Benutzeroberfläche mit Symbolen vor statt der damals üblichen kryptischen Bedienung über die Kommandozeile. Die Idee der Bedienung über grafische Symbole wurde mit dem Xerox Alto-Computer umgesetzt – und dann von Apple für den ersten Macintosh lizenziert. Quelle: dapd
Der Designer: Hartmut EsslingerEr gab der Computerindustrie Form und Farbe: Der Deutsch-Amerikaner Hartmut Esslinger, Gründer und lange Jahre Geschäftsführer der Firma Frog Design, gehört zu den gefragtesten Produktdesignern weltweit. Esslinger gab unter anderem dem Apple IIc und dem ersten Apple Macintosh sein Aussehen. In der Folge war er unter anderem auch für das Design von Steve Jobs' entwickelte Workstation NeXTcube, der Oberfläche von Microsofts Windows XP und dem Design der Geschäftsanwendungen von SAP verantwortlich. Für Dell entwickelte Esslinger eine Internet-Verkaufsplattform. 2006 stieg Esslinger aus der von ihm gegründeten Firma aus und verkaufte seine Anteile. Heute ist er Designer der Telefunken Licenses GmbH. Quelle: Pressebild
Der Unternehmer: Paul AllenPaul Allen gründete nicht nur gemeinsam mit Bill Gates Microsoft - sein Leben ist bis heute durch Tatendrang als Unternehmer geprägt. Unter anderem ist er Besitzer der US-Profisportteams Seattle Seahawks (NFL) und Portland Trail Blazers (NBA). Auf der Liste der reichsten Menschen der Welt belegt er laut „Forbes“ Rang 48. Darüber hinaus betätigt sich Allen in zahlreichen visionären Technik-Projekten: So sucht das von ihm finanzierte Allen Telescope Array nach Signalen von intelligentem außerirdischem Leben und er ist der alleinige Investor des privaten Raumfahr-Projekts SpaceShipOne, das kommerzielle private Raumflüge erschwinglicher machen will. Quelle: dpa
Der Tablet-Pionier: Jeff Hawkins Einen der ersten ernsthaften Versuche der Umsetzung des Tablet-Konzepts, das Alan Kay 1968 zu Papier brachte, unternahm Jeff Hawkins - später Gründer des Handheld-Pioniers Palm. Er schuf mit dem GridPad eines der ersten flachen Geräte mit Touchscreen. Hawkins kam auf die Ideen, die User das Gerät über einen Plastikstift bedienen zu lassen. Das Gehäuse war nur 3,5 Zentimeter hoch. Allerdings hielt der Akku nicht lange durch. Mit dem Zoomer wählte Hawkins 1992 nach der Gründung von Palm einen neuen Ansatz: Um die Akkulaufzeit zu verbessern, setzte er statt auf PC-Hardware und Software auf Eigenentwicklungen – und begr ündete damit 996 die Klasse des Personal Digital Assistant (PDA) – ein kleiner mobiler Helfer samt digitale Adressbuch. Die Geräte wurden von den Palm-Partner Tandy und Casio gebaut.Heute gilt sein Interesse der Erforschung von Intelligenz, um diese für den Bau intelligenter Maschinen zu nutzen. Dazu gründete er das  Redwood Neuroscience Institute, das heute an die University of California in Berkeley angeschlossen ist. Quelle: ap
Jack Tramiel - Vater des legendären C64 Quelle: dpa
Der Tüftler: Konrad ZuseDas Gegenmodell zum erfolgreichen Vermarkter stellte Konrad Zuse da. Als begabter Ingenieur entwickelte er das mechanische Rechenwerk Z1, das ihm lästige Rechenarbeiten abnehmen sollte, die Zuse für sein Bauingenieurstudium bewältigen musste. Der Z1 gilt als Vorläufer für den späteren Z3, dem ersten frei programmierbaren Computer der Welt, den Zuse 1941 gemeinsam mit dem Erfinder Helmut Schreyer baute. Wirtschaftlich erfolgreich waren mit seiner Idee aber andere – vor allem in den USA. Quelle: picture-alliance/ dpa

Bei Yahoo-Chefin Marissa Mayer scheint das Geld derzeit ziemlich locker zu sitzen: Nur wenige Tage nach einem Milliarden-Zukauf hat der Internet-Pionier nach Medienberichten ein Gebot für den Videodienst Hulu abgegeben. Unter den weiteren Interessenten seien der Kabelnetzbetreiber Time Warner Cable, der Satelliten-TV-Spezialist DirecTV und Finanzinvestoren wie KKR, berichteten das Blog „All Things D“ und das Fachblatt „Variety“ am Freitag weiter.
Bei Hulu können sich amerikanische Internet-Nutzer TV-Sendungen und Filme online ansehen. Einen großen Teil des Programms gibt es kostenlos und werbefinanziert, für einige Inhalte und die Nutzung auf Smartphones und Tablets muss man zusätzlich bezahlen. Der Dienst gehört drei großen Playern der amerikanischen TV-Branche: Disney, Rupert Murdochs News Corp. und Comcast. Sie bringen Serien ihrer Senderketten ABC, Fox und NBC ins Programm. Die Partner sind aber uneins über die Strategie und überlegen, Hulu zu verkaufen. Noch haben sie allerdings keine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Website getroffen.

Die vermeintlichen Yahoo-Heilsbringer: Marissa Mayers Spitzenteam aus dem Jahr 2012

Ursprünglich wollten die drei Eigentümer im Jahr 2011 nach Medienberichten mehr als zwei Milliarden Dollar für Hulu haben, inzwischen soll es um deutlich geringere Beträge gehen. So soll Murdochs einstige rechte Hand Peter Chernin mit einem Gebot von 500 Millionen Dollar im Rennen sein. Eine zentrale Frage ist, für welchen Zeitraum ein Käufer Lizenzen für die Inhalte bekommen würde. Der weltgrößte Online-Händler Amazon sei unterdessen aus dem Kreis der Interessenten ausgeschieden, schrieb „Variety“.

Yahoo hatte erst Anfang der Woche den Kauf der Blog-Plattform Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Der Internet-Pionier kämpft seit Jahren mit einer Schwäche bei Online-Werbung und die von Google gekommene Marissa Mayer will mit radikalen Schritten die Wende schaffen.
Mayer drängt ins Videogeschäft und hatte bereits versucht, die französische Website DailyMotion zu kaufen. Ein Deal soll jedoch unter anderem am Widerstand der Regierung in Paris gescheitert sein.

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