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Nach Rekord-Datenklau Verizon erwägt verringertes Angebot für Yahoo

Ursprünglich wollte der US-Telekomriese Verizon den angeschlagenen IT-Konzern Yahoo für 4,3 Milliarden Dollar übernehmen. Doch nach dem größten Datenklau in der Geschichte erwägt der Konzern, sein Angebot zu verringern.

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Nachdem die Daten von rund einer Milliarde Yahoo-Nutzern gestohlen wurden, scheint Verizon das ursprüngliche Milliardenangebot offenbar zu hoch. Quelle: dpa

Der amerikanische Telekom-Konzern Verizon erwägt nach Bekanntwerden des zweiten gewaltigen Datendiebstahls bei Yahoo laut einem Medienbericht, den Kauf des Web-Geschäfts des Internet-Pioniers abzusagen. Verizon könne auch versuchen, den im Juli ausgehandelten Preis von 4,8 Milliarden Dollar zu drücken, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen.

Yahoo hatte am Mittwoch eingeräumt, dass der Firma bereits im Jahr 2013 Informationen aus mehr als einer Milliarde Nutzerkonten gestohlen worden waren. Erst im September hatte Yahoo mitgeteilt, dass Ende 2014 Daten aus 500 Millionen Nutzerprofilen geklaut wurden. Damals soll Verizon zwar versucht haben, sich vor Auswirkungen von Kunden-Klagen zu schützen, aber den Deal noch nicht grundsätzlich in Frage gestellt.

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