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Nach Skandal um Cambridge Analytica Facebook reduziert Zugang zu Informationen für Datenhändler

Facebook bemüht sich, die Daten seiner Nutzer besser zu schützen. Dafür beendet das soziale Netzwerk das Programm „Partner Categories“.

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New York In der Folge des Datenskandals um die britische Analysefirma Cambridge Analytica wird Facebook künftig weniger Informationen mit Datenhändlern teilen, berichtete das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Mittwoch. Dafür will das Unternehmen eine Option mit dem Namen „Partner Categories“ auf seiner Plattform beenden.

Diese hatte es Datenhändlern bisher ermöglicht, spezifische Gruppen für ihre Kunden zu erreichen – Personen beispielsweise, die ein bestimmtes Produkt gekauft hatten. Die Maßnahmen des sozialen Netzwerkes zielen auf Datenhändler wie Acxiom und Oracle, die Informationen etwa über das Kaufverhalten sammeln. Facebook habe solche Daten jahrelang in zielgruppengenauen Werbekampagnen angewendet, Schreibt das WSJ weiter.

Laut Graham Mudd, leitender Produktmanager bei Facebook, glaubt der Internet-Riese, der Schritt „werde helfen, die Privatsphäre der Nutzer auf Facebook zu verbessern“.

Zudem sollen vorerst auch keine anonymisierten Daten mehr an jene Informationshändler übermittelt werden, die für das Unternehmen die Wirksamkeit ihrer Werbekampagnen messen. Doch, wie das WSJ mit Bezug auf mit der Sache vertrauten Personen schreibt, sei Facebook auf der Suche nach weiteren sicheren Wegen, um künftig diese Daten teilen zu können.

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