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Netzwerkausrüster Ericsson gelingt dank Sparprogramm Rückkehr in die Gewinnzone

Mit einem überraschenden Millionengewinn im zweiten Quartal meldet sich Ericsson zurück. Die Schweden profitieren von einem starken Amerika-Geschäft.

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Das starke Amerika-Geschäft hilft dem schwedischen Unternehmen. Quelle: Reuters

Stockholm Der Konzernumbau beim schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson trägt Früchte. Im zweiten Quartal kehrte das Unternehmen nach Angaben vom Mittwoch überraschend in die Gewinnzone zurück. Das Kostensenkungsprogramm im Umfang von zehn Milliarden Konen (rund 970 Millionen Euro) im Jahr sei abgeschlossen und werde sich zunehmend in den Bilanzen bemerkbar machen.

Außerdem ziehe vor allem in Nordamerika der Umsatz an, sagte Ericsson-Chef Börje Ekholm. Dort bereiteten sich alle großen Mobilfunkanbieter auf das neue 5G-Netz vor.

In den Monaten April bis Juni erzielte Ericsson einen Betriebsgewinn von 200 Millionen Kronen nach einem Verlust von 500 Millionen im Vorjahr. Experten hatten für das abgelaufene Quartal mit einem Verlust von 100 Millionen Kronen gerechnet. Die Nachrichten kamen an der Börse gut an: Die Aktie verteuerte sich um rund zehn Prozent.

Ericsson machten zuletzt vor allem schwächere Geschäfte in Schwellenländern, sinkende Ausgaben bei den großen Telekomkonzernen sowie die Konkurrenz von Huawei aus China und Nokia aus Finnland zu schaffen. Die Schweden sind dem branchenweiten Abschwung und wachsenden Verlusten mit einem Strategiewechsel entgegengetreten und setzen nun mehr auf Rentabilität als auf Wachstum. Zudem tauschten sie große Teile des Managements aus und legten ein Kostensenkungsprogramm mit dem Abbau Tausender Arbeitsplätze auf.

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