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Neues Betriebssystem Windows 10 bestimmt das Schicksal von Microsoft

Die Zukunft von Microsoft ist eng mit seinem Betriebssystem verknüpft. Floppt das neue Windows 10, wird es eng für den IT-Riesen aus Redmond.

So sieht das neue Windows 10 aus
Microsoft Quelle: dpa Picture-Alliance
Windows 10 Quelle: dpa Picture-Alliance
Windows 10 Quelle: dpa Picture-Alliance
Windows 10 Quelle: REUTERS
Windows 10 Quelle: dpa Picture-Alliance
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Windows 10 Quelle: Presse

Die Vorzeichen für Windows 10 könnten besser stehen. Das Erbe ist schwer, sein Vorgänger ungeliebt. Trotzdem führt für Microsoft kein Weg daran vorbei: Das für Herbst 2015 angekündigte Betriebssystem muss ein Erfolg werden, will der Konzern aus Redmond nicht den Anschluss verlieren.

Nun will Microsoft auch die Skeptiker überzeugen. Der Konzern stellte eine „Consumer Preview“ genannte Vorabversion vor, die einen detaillierten Ausblick auf das Betriebssystems erlauben soll. (Microsoft überträgt die Präsentation im Livestream).

Für die Präsentation fährt der Konzern die ganz großen Namen  auf: Neben dem Microsoft-Chef Satya Nadella sind auch Windows-Chef Terry Myerson, der für Windows Phone verantwortliche Joe Belfiore sowie Phil Spencer, zuständig für die Spielekonsole Xbox, angekündigt.

Wie Windows wurde, was es ist

Es hängt viel an dem neuen Betriebssystem und seinem Zusammenspiel mit anderen Microsoft-Produkten. Nadella selbst hat die Messlatte hoch gelegt. „Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation“, kündigte er vollmundig an. Viel weniger wäre vermutlich auch kaum genug.

Der Druck auf den IT-Riesen ist groß. Eine neue Windows-Generation mit einer grundsätzlichen Neuausrichtung ist das Mindeste, was der Konzern am Abend zeigen muss. Denn zusammen mit dem Office-Paket ist das Betriebssystem Microsofts Gewinnbringer Nummer 1 – und für die Verbreitung vieler anderer Produkte aus Redmond verantwortlich. Doch in den vergangenen Jahren wurden die Probleme immer deutlicher.

Wer in Deutschland den Markt dominiert

Der unmittelbare Windows-10-Vorgänger mit der Nummer 8 kam weder bei Unternehmen noch bei Privatkunden besonders gut an und blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Bis heute sind Windows XP (mehr als 13 Jahre alt) und Windows 7 (mehr als fünf Jahre alt) laut netmarketshare.com die verbreitetsten Versionen des Betriebssystems für PCs und Laptops. Windows 8 kam demnach im Dezember 2014 zusammen mit Windows 8.1 auf rund 13,5 Prozent Marktanteil.

Auf dem boomenden Mobil-Markt sieht es sogar noch schlimmer aus. Den Trend zum Smartphone hat Microsoft ebenso verschlafen, wie den Erfolg der Tablets. Beide Bereiche werden von Apples iOS und Googles Android dominiert. Das Windows Phone kam zuletzt auf gerade einmal drei Prozent Marktanteil.

Mobil ist Microsoft so bedeutungslos, dass viele Software-Entwickler nicht einmal daran denken, Apps für dessen Smartphones zu entwerfen. Beliebte Spiele oder Programme gibt es deshalb gar nicht oder nur in veralteten Versionen. Entsprechend uninteressant bleiben die Geräte für viele Nutzer.

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