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Nokia Das neue Lumia 1020 ist eine scharfe Sache

Mit dem in New York vorgestellten neuen Spitzenmodell Lumia 1020 hängt Nokia die Messlatte für Handy-Fotografie auf ein branchenweit bislang unerreichtes Niveau. WirtschaftsWoche Gadget-Inspektor Thomas Kuhn hat die neue Supertechnik ausprobiert.

Was das neue Nokia Lumia 1020 leistet
Nokia-Chef Stephen Elop hat in New York das neue Nokia-Flaggschiff Lumia 1020 der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Quelle: REUTERS
Das Lumia 1020 kommt mit einer 41-Millionen-Pixel-Sensor-Kamera auf den Markt. Quelle: Presse
Das Telefon ist erstaunlich handlich: Das Lumia 1020 ist trotz der Zwei-Euro-Stück großen Optik nicht stärker gebaut als das nur 8,7 Millimeter dicke Lumia 925. Quelle: Presse
Der Lumia-1020-Bildchip arbeitet mit der aus sechs Linsen bestehenden Zeiss-Optik zusammen und leistet Beeindruckendes. Etwa Bildinhalte mit einer bisher unerreichten Detailgenauigkeit. Quelle: Presse
Für die Finnen ziemlich ungewohnt: Das Telefon ist intuitiv und einfach bedienbar. Quelle: Presse
Nokias „Pro Camera“-App bietet „Film“-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur und lässt sogar den Fokus des Bildes manuell einstellen. Quelle: Presse

Vermutlich hat Joe Belfiore, der Chef von Microsofts Smartphone-Sparte, sich bloß bei der Privatspäre-Einstellungen vertan, als er vor ein paar Tagen die ersten mit seinem neuen Nokia Lumia 1020 geschossenen Fotos in sein Flickr-Profil lud. Denn damit bekam die Web-Gemeinde schon drei Tage vor der heutigen Präsentation einen ersten Eindruck von den optischen Qualitäten des neuen Nokia-Flagschiffs.

Viel mehr als ein Appetithappen aber war es ohnehin nicht, denn die paar (inzwischen wieder als „privat“ markierten) Bilder, die Belfiore da publizierte, glänzten zwar mit satten Farben, ausgewogenen Kontrasten und einem hohen Detailreichtum.

Doch welchen enormen funktionalen Fortschritt der eigentliche technologische Geniestreich, den Nokia und der deutsche Optik-Partner Zeiss im neuen Smartphone verbaut haben, das verraten die Bilder nicht.

Und das, obwohl sogar der technische Kern schon vor Belfiores Lapsus durchgesickert war: Auch das 1020 kommt mit einem 41-Millionen-Pixel-Sensor auf den Markt, wie ihn Nokia bereits vergangenes Jahr erstmals mit dem Modell 808 Pure View präsentiert hat.

Viel wichtiger aber als die schiere Pixel-Zahl ist, wie Zeiss und Nokia den Hochleistungssensor nutzen, wie sie ihn im Gerät verbaut haben und, wie der Smartphone-Fotograf die Leistungsfähigkeit, die darin steckt für seine Zwecke einsetzen kann. Und hier setzt das finnisch-deutsche Duo tatsächlich eine neue Marke in der Branche.

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