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Nokia Mit dem neuen Lumia die Zukunft sichern

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Hochwertige Smartphones für Schwellenländer

Diese Smartphones machen die besten Bilder
Ob beim Festival oder im Urlaub - zwei von drei Smartphone-Besitzern lassen mittlerweile ihre Fotokamera zu Hause und dokumentieren ihre Reisen mit dem Smartphone. Das nimmt keinen unnötigen Platz weg, ist immer griffbereit und macht mittlerweile keine schlechten Bilder mehr. Im Test zeigen wir, welche Handy-Kamera überzeugt. Quelle: dpa
Platz 5: iPhone 5Obwohl das iPhone zu den teuersten Smartphones zählt, hängt es bei der Kameratechnik ziemlich hinterher. Der Autofokus ist langsam, bei schwachem Licht verfälschen die Farben und spannende Präsentations- und Filter-Funktionen müssen per App nachgerüstet werden. Immerhin: Für keine Kamera gibt es so viele Apps wie für die des iPhones. Quelle: dapd
Platz 4: Sony Xperia ZTrotz satter 13 Megapixel macht die Sony-Kamera nur mittelmäßige Bilder. Die kleine Linse führt dazu, dass zu wenig Licht auf den Sensor fällt - so gibt es im Halbdunkel schnell starkes Farbrauschen. Eine weitere Schwäche: Die Menüs überfordern selbst Hobby-Fotografen mit ihren vielen Einstell-Möglichkeiten. Quelle: REUTERS
3. Platz: HTC OneDurch die vier Megapixel fällt bei der riesigen Linse des HTC One mehr Licht auf jeden Pixel. In der Praxis bedeutet das: Selbst bei schlechtem Licht macht das Smartphone noch gute Fotos. Ein Tipp: Die App Zoe macht aus Fotos automatisch kleine Präsentationen. Quelle: AP
Platz 2: Samsung Galaxy S4Technisch ist die Kamera des S4 top. Sie liefert in allen Anwendungsbereichen tolle Ergebnisse. Das einzige Manko: Die Farben sind immer etwas zu intensiv, so wirken die Motive bonbonhaft. Die Bedienung der Kamera klappt trotz vieler Einstellungsmöglichkeiten erstaunlich einfach. Quelle: dpa
1. Platz: Nokia Lumia 925Die beste Kamera im Test: Das Lumia 925 von Nokia liefert selbst im Halbdunkel noch farbechte, scharfe Bilder. Durch die niedrige Brennweite passt viel Landschaft aufs Foto. Vorinstallierte Apps bieten vom bewegten Foto (Cinemagraph) bis zur Best-Shot-Funktion (besten Aufnahme aus zehn Fotos) viele kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Quelle: dpa

Das alles bringt Nokia noch immer nicht im Entferntesten die einstige Größe zurück. Aber nicht nur der Trend steigt wieder nach oben. Auch die Produktstrategie spielt Elop in die Karten.

Einerseits sind die Fotoqualitäten im höherpreisigen Smartphone-Segment aktuell eines der entscheidenden Wettbewerbsmerkmale. Hier hat schon das bisherige Top-Modell Lumia 925 mit exzellenten Fotoeigenschaften bei schlechten Lichtverhältnissen – wunderbar beworben in diesem Youtube-Spot – eine Marke gesetzt. Und das neue Lumia 1020 markiert eine weitere technologische Spitzenposition im Markt, die sich auch in den Verkäufen widerspiegeln wird.

Und auch am anderen Ende der Produkt-Range haben die Finnen enormes Potenzial. Noch immer dominieren in den Wachstumsmärken des Mobilfunks, den Schwellenländern die sogenannten Feature Phones das Geschäft. Hier ist – wenn auch mit sinkendem Marktanteil – Nokia mit seinen älteren Telefonen auf Basis des Symbian oder der Series-40-Plattform noch eine große Nummer. Allein im ersten Quartal setzten die Finnen noch rund 55 Millionen Stück ab.

Doch nun sorgt der Preisverfall bei Smartphones – vor allem getrieben von chinesischen Herstellern wie ZTE, Huawei oder Lenovo – dafür, dass auch die Nutzer in Schwellenländern verstärkt zu den höherwertigen Smartphones wechseln. Und hier kann Elop punkten.

IT



Denn dass Nokia inzwischen nicht nur High-End-Handys sondern auch technisch sehr attraktiv ausgerüstete Telefone zu niedrigen Kosten bauen kann, beweist das aktuelle Einstiegsmodell 520. Das macht nur wenige Wochen nach der Markteinführung rund zehn Prozent des weltweiten Windows-Phone-Absatzes aus. Zu einem Einstiegspreis von – unsubventioniert – gerade einmal 150 Euro. Und so wie das 1020 nun eine neue Qualitätsmarke im Top-Segment setzt, werden dem 520 neue, nochmals günstigere Einsteigermodelle folgen, die dann in den Wachstumsmärkten Nokias Marktanteile sichern oder gar ausbauen helfen.

Das ist zwar alles andere als eine Rückkehr zu alter Dominanz. Aber immerhin ist es in einer Industrie, in der viele Nokia schon abgeschrieben hatten, eine erfolgreiche Turn-Around-Story. Aber eine Erfolgs-Geschichte ist es. Immerhin.

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