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Online-Handel Amazon und Alibaba machen Ebay das Leben schwer

Das erste Quartal lief bei Ebay trotz deutlich höherer Umsätze nicht, wie erhofft. Grund sind die Wachstumsraten der Konkurrenten.

Bei seiner Umsatz-Prognose für das aktuelle Vierteljahr blieb die Handelsplattform leicht hinter den Wall-Street-Erwartungen. Quelle: dpa

San JoseEbay muss der starken Konkurrenz durch Rivalen wie Amazon und Alibaba Tribut zollen. Zu Jahresbeginn liefen die Geschäfte des Online-Händlers nicht wie an der Börse erhofft.

Der Überschuss fiel im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um gut 60 Prozent auf 407 Millionen Dollar (334 Millionen Euro), wie die Online-Handelsplattform am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Allerdings hatte eine Steuergutschrift das Ergebnis im Vorjahr kräftig aufgebläht, so dass der Vergleich etwas hinkt.

Unter Herausrechnung von Sonderfaktoren stand ein zweiprozentiges Gewinnplus auf 548 Millionen Dollar zu Buche. Ganz rund lief es zuletzt trotzdem nicht.

Bei den Erlösen legte die ehemalige Paypal-Mutter zwar um deutliche zwölf Prozent auf 2,58 Milliarden Dollar zu. Angesichts des boomenden Internethandels und der starken Wachstumsraten der Wettbewerber ist der Wert aber weniger beeindruckend – Analysten hatten etwas mehr erwartet. Da auch der Ausblick auf das laufende Quartal verhaltener als angenommen ausfiel, geriet die Aktie nachbörslich zeitweise mit rund vier Prozent ins Minus.

Ebay stellte für das aktuelle Vierteljahr einen Umsatz zwischen 2,64 Milliarden und 2,68 Milliarden Dollar in Aussicht und blieb damit leicht hinter den Wall-Street-Prognosen.

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