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Pay-TV-Sender Sky steigert Umsatz – und bringt sich für Bieterwettkampf in Stellung

Sky steht im Zentrum einer Bieterschlacht zwischen Twenty-First Century Fox und Disney sowie Comcast, ist für die Zukunft aber gut aufgestellt.

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London Der britische Bezahlsender Sky bringt sich mit einem Umsatz- und Gewinnplus für eine komplizierte Übernahmeschlacht in Stellung. In den neun Monaten bis Ende März stieg der Gewinn um zehn Prozent auf umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Bezahlsender steht im Zentrum einer Bieterschlacht zwischen Rupert Murdochs Medienimperium Twenty-First Century Fox und dem Konkurrenten Disney auf der einen und dem US-Kabelkonzern Comcast auf der anderen Seite. Der Sky-Umsatz auf vergleichbarer Basis legte fünf Prozent auf 11,6 Milliarden Euro zu. Sky-Chef Jeremy Darroch sagte, sein Unternehmen fühle sich „gut aufgestellt für die Zukunft“, egal, wie letztlich der Käufer heiße. Im abgelaufenen Quartal stieg die Zahl der Kunden um 23.000 auf fast 23 Millionen.

Der Bieterwettstreit begann im Dezember 2016, als Fox, dem derzeit 39 Prozent an Sky gehören, ein Kaufangebot für den Rest der Anteile vorlegte. Seither prüft die britische Aufsicht die Übernahme, ein Ergebnis soll im Juni bekanntgegeben werden.

Sollte Fox grünes Licht für den Kauf bekommen, dürfte Sky dennoch nicht in der Hand des Unternehmens bleiben: Im Dezember hatte Murdoch vereinbart, den größten Teil seines Imperiums an Disney weiterzureichen, einschließlich der Sky-Beteiligung. Das wiederum stachelte Comcast an, ein Kaufangebot für Sky vorzulegen, in dem Sky mit 31 Milliarden Dollar bewertet wird. Alle Bieter wollen sich mit der Übernahme gegen die Online-Konkurrent durch Netflix oder Amazon wappnen.

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