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Paypal-Chef David Marcus "Wer sich auf das Bezahlen im Laden fokussiert, wird scheitern"

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Starke Konkurrenz

Die besten Shopping-Apps
Die besten Apps zum EinkaufenAmazon MobileDie App des US-Versandhändlers beeindruckt mit ihrer visuellen Produktsuche „Memo“ : Fotografiert der Nutzer ein beliebiges Produkt, erscheint kurz darauf der Link zur passenden Amazon-Seite. Bilderkennung und fleißige Mitarbeiter machen es möglich. Quelle: Screenshot
BarcooWer per Handykamera den Barcode auf einer Verpackung scannt, dem verrät die App Barcoo des Berliner Software-Anbieters checkitmobile unter anderem, wie viel das Produkt in anderen Läden kostet, welche Nährwerte es hat oder ob es Laktose enthält. Quelle: Screenshot
CoupiesWas früher das Gutscheinheft war, ist heute Coupies: Die App des gleichnamigen Kölner Startups zeigt Rabatte von Läden in der Umgebung an – zwei Mittagessen zum Preis von einem etwa oder Prozente beim Einkauf im Geschäft um die Ecke. Quelle: Screenshot
FastmallDas US-Startup FastMall hat Einkaufszentren in 31 Ländern kartiert. Besucher können sich per App wie mit einem Navi zum Shop ihrer Wahl führen lassen. Auch aktuelle Angebote von Geschäften blendet das Programm auf der Karte ein. Quelle: Screenshot
GrouponDas US-Werbeunternehmen Groupon vermittelt Rabatte in Geschäften, Online-Shops oder Restaurants, die nur dann zustande kommen, wenn sich genügend Interessenten finden. Mit der App können Nutzer per Mobiltelefon Angebote in der Nähe suchen, sie einkaufen und die Gutscheine vor Ort einlösen. Quelle: Screenshot
OdifyIm Restaurant nicht mehr auf den Kellner warten, sondern gleich per Smartphone bestellen: Das soll bald mit der App Ordify des Göttinger Startups Orderpass möglich sein. Darin können Restaurants ihre Speisekarten digital anbieten. Bestellt ein Kunde ein Menü, dann geht die Order auf direktem Weg in die Küche. Quelle: Screenshot
RepositoMit der App des Karlsruher Startups Reposito lassen sich Kassenzettel abfotografieren und in einem Online-Archiv als rechtsgültige Kopie für den Garantiefall aufbewahren. Per E-Mail erinnert die App automatisch an ablaufende Garantie- und Gewährleistungsfristen. Die App meldet sich auch, wenn ein Produkt aus dem Kassenzettelarchiv über das EU-Schnellwarnsystem Rapex zurückgerufen wird. Quelle: Screenshot

Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?

Wir müssen dafür sorgen, dass der Kunde zum Beispiel im Laden einen wirklichen Mehrwert erhält, wenn er Paypal statt Bargeld nutzt. Etwa, dass er dann die Schlange an der Kasse überspringen darf.

Was macht Sie so sicher, dass stationäre Händler die Bezahlung mit Paypal anbieten? Auch per Kreditkarte kann man in Deutschland längst nicht überall zahlen.

Das ist ein Henne-Ei-Prinzip, das wir überwinden müssen, indem wir dem Händler mit Paypal mehr Geschäft versprechen. Wer sich in eine lange Schlange vor der Kasse einreihen muss, nur um einen Becher Kaffee zu bezahlen, wird den Laden wieder verlassen. Dieses Geschäft geht dem Händler durch die Lappen.

In den USA und Kanada können Kunden mit Ihnen schon im Laden bezahlen. Wann wollen Sie mit dem Dienst "Paypal Here" nach Deutschland kommen?

Es gibt noch kein Datum, das wir verkünden können, aber natürlich wollen wir auch diesen Dienst so schnell wie möglich global ausrollen...

Noch in diesem Jahr?

Wir werden sehen. Wir arbeiten daran.

Reicht das? Beim mobilen Bezahlen gibt es mit Square in den USA, dem Startup des Twitter-Gründers Jack Dorsey, und mit Payleven der Samwer-Brüder in Deutschland bereits starke Konkurrenten.

Obwohl das mobile Bezahlen am Gesamtgeschäft von Paypal aktuell nur rund zehn Prozent beträgt, so sind wir auch hier klarer Marktführer. Jeder Händler, der Paypal in seinem Laden akzeptiert, hat auf einen Schlag 123 Millionen potenzielle Nutzer. Das ist ein enormer Wettbewerbsvorteil für uns. Da kann keiner unserer kleineren Wettbewerber mithalten.

In Arbeit
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Deals wie von Square mit Starbucks in den USA beunruhigen Sie also nicht?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Wahrnehmung und Realität. Wenn Sie die Starbucks-App herunterladen, werden Sie sehen, dass der Standard-Bezahldienst bei der Einrichtung eines neuen Kontos Paypal ist. In vielen solcher Experimente stecken wir also längst mit drin. Wer sich einzig und allein auf das Bezahlen im Laden fokussiert, wird scheitern.

Wieso das?

Es gibt dort kein wirkliches Problem zu lösen: Kunden haben verschiedene Bezahlmethoden, Händler akzeptieren unterschiedliche Systeme. Der einzige Grund, warum für Händler wie Starbucks das Bezahlen per Handy erfolgreich ist, sind Treuepunkte. Wer die App nutzt, bekommt nach ein paar Mal einen Kaffee kostenlos. Solch einen Mehrwert wollen wir schaffen.

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