PC-Hersteller Lenovo rutscht in die Verlustzone

Lenovo muss im ersten Quartal einen Verlust von 72 Millionen Dollar wegen gestiegener Kosten und Absatzrückgang hinnehmen. Vor Jahresfrist machte das Unternehmen noch einen Gewinn von 173 Millionen Dollar.

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Hongkong Gestiegene Kosten und ein Absatzrückgang haben den weltweit zweitgrößten PC-Hersteller Lenovo aus China in die roten Zahlen gedrückt. Der Rivale des Marktführers HP wies am Freitag für sein erstes Geschäftsquartal einen Verlust von 72 Millionen Dollar aus. Vor Jahresfrist hatten noch 173 Millionen Dollar Gewinn in den Büchern gestanden, Der Umsatz verharrte bei 10,01 Milliarden Dollar. Das Umfeld werde auf kurze Sicht auch schwierig bleiben, erklärte Firmenchef Yang Yuanqing. Nach zwei Quartalen mit Zuwächsen waren die PC-Auslieferungen zuletzt wieder um sechs Prozent gesunken. Lenovo leidet unter der allgemeinen Branchenschwäche. Vor allem in China gehen PC-Verkäufe zurück, weil sich die Verbraucher vermehrt Smartphones und Tablets zuwenden.

Lenovo-Aktien verloren am Freitag mehr als vier Prozent. Das Unternehmen hatte vor rund zehn Jahren die PC-Sparte von IBM übernommen.

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