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Produktionsverlagerung Apple-Zulieferer Sharp entlässt 3000 ausländische Arbeiter

Sharp senkte erst kürzlich seine Gewinnprognose, nun lässt das Unternehmen laut einem Bericht mehr als 3000 Personen gehen. Grund: Die Produktion von iPhone-Sensoren wird verlagert.

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Der japanische Apple-Zulieferer bekommt bei Oled-Displays den Wettbewerb zu spüren. Quelle: Reuters

Bangalore Der Apple-Zulieferer Sharp hat einem Zeitungsbericht zufolge mehr als 3000 ausländische Mitarbeiter in Japan entlassen. Hintergrund sei die Verlagerung der Produktion von iPhone-Sensoren in ein chinesisches Werk des Mutterunternehmens Foxconn, berichtete die Tageszeitung „Nikkei“ am Montag. Sharp war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Im Oktober hatte Sharp seine Gewinnprognose gesenkt. Das Unternehmen bekommt bei Oled-Displays den harten Wettbewerb mit südkoreanischen Rivalen zu spüren und spart deswegen.

In Japan wird derzeit darüber diskutiert, angesichts des demographischen Wandels mehr ausländische Arbeiter ins Land zu lassen. Das Land gehört zu den Ländern mit den strengsten Einwanderungsregeln. Die Entlassungen bei Sharp zeigten jedoch, dass Ausländer von den unternehmerischen Entscheidungen ihrer Arbeitgeber stark abhängig seien, heißt es in dem Bericht.

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