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Sensible Kundendaten Die Angst vor dem Shopping-Virus

Rasant verbreiten sich nicht nur Smartphones und Tablet-Computer. Auch die Zahl der Schadprogramme, die auf Mobilgeräte abzielen, legt dramatisch zu. Viele Konsumenten zögern deshalb beim mobilen Einkauf.

Welche Smartphones Hacker lieben
Das Team des russischen Antiviren-Herstellers Kaspersky Quelle: dpa
Google-Logo hinter dem Android-Roboter Quelle: dapd
Rekonstruktion des trojanischen Pferdes Quelle: ap.
Smartphones von Nokia Quelle: dapd
Eine Frau tippt eine SMS Quelle: REUTERS
Multimedia-Smartphone N8 von Nokia Quelle: dpa
Ein Apple iPhone der 4. Generation Quelle: dpa

Für viele E-Commerce-Anbieter liegt die Zukunft in den Händen der Kunden: Einkäufe über Smartphones und Tablet-Computer werden immer wichtiger. Das Auktionsportal Ebay etwa setzte vergangenes Jahr fünf Milliarden US-Dollar mit Verkäufen über mobile Geräte um. 2013 soll es mit zehn Milliarden Dollar das Doppelte sein. Auch in Deutschland starte die mobile Nutzung gerade durch, sagt Jan Waltenbauer, Marketingchef  bei Ebay Deutschland.

Zalando setzt ebenfalls verstärkt auf den Verkauf über mobile Geräte. Erst kürzlich brachte der Online-Modehändler eine Shopping-App für die Betriebssysteme iOS und Android heraus. „Wir stellen einen deutlichen Wandel im Einkaufsverhalten fest“, sagt Marketingchef Christian Meermann.

Wenn im Fernsehen ein Zalando-Spot laufe, steige die mobile Nutzung auf das Dreifache an. Die Zuschauer klicken sich per Handy von der Couch in den Shop. Besonders beliebt sind auch Wochenenden und Zeiten, in denen der stationäre Handel geschlossen ist.

Und es geht nicht nur um den direkten Verkauf. Auch Werbung erreicht die Kunden immer und überall via Smartphone – egal ob eingebunden in Apps, Spiele oder Videos, als Tweet oder Facebook-Post oder in der realen Welt als QR-Code. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) schätzt, dass sich allein im vergangenen Jahr die Ausgaben für mobile Werbung um 70 Prozent auf rund 60 Millionen Euro erhöht haben.

So optimistisch das auch klingen mag, eine Reihe von Kunden hat noch Bedenken gegenüber dem mobilen Einkauf. Das Problem: Die Technik wird als zu unsicher eingestuft. Laut einer aktuellen Studie des Internet-Security-Anbieters AVG verzichten 35 Prozent der Smartphone-Nutzer auf mobiles Online-Shopping. Fast 50 Prozent der Befragten glauben, dass die Geräte nicht so sicher und zuverlässig sind wie Computer oder Notebooks.

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