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Smartphone-Zulieferer Japan Display spricht mit Investoren aus China

Der angeschlagene Smartphone-Zulieferer Japan Display holt sich Hilfe: Nach unbestätigten Berichten verhandelt das Unternehmen mit chinesischen Firmen über eine Finanzspritze von etwa 1,5 Milliarden Euro.

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Einen großen Teil des Umsatzes machte bislang die Herstellung von LED-Displays für Smartphones von Apple aus. Durch den Umstieg vieler Hersteller auf OLED-Display gingen bei Japan Displays die Umsätze zurück. Quelle: Reuters

Tokio Der angeschlagene Smartphone-Zulieferer Japan Display verhandelt einem Bericht zufolge mit drei chinesischen Firmen über eine Investition in Höhe von umgerechnet mehr 1,5 Milliarden Euro. Ziel sei es, bis Ende März eine Vereinbarung abzuschließen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch ohne Angabe von Quellen.

Bei den chinesischen Firmen handle es sich um BOE Technology, Tianma Microelectronics und Shenzhen China Star Optoelectronics. Japan Display lehnte eine Stellungnahme zu laufenden Gesprächen mit möglichen Investoren ab. Das Unternehmen hatte sich zuletzt offen für Partnerschaften mit Rivalen gezeigt.

Japan Display hat die Hälfte seines Umsatzes mit dem Verkauf von LED-Displays an Apple erwirtschaftet. Das Unternehmen leidet unter dem Umstieg der Smartphone-Hersteller auf neuere OLED-Displays und erwirtschaftet seit drei Jahren Verluste. Erst vergangenen Monat hatte das Unternehmen deswegen einen Umsatzrückgang von 15 bis 25 Prozent für das laufende Geschäftsjahr vorhergesagt.

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