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Software Linux-Betreiber SUSE geht für 2,5 Milliarden Dollar an EQT

Die britische Softwarefirma Micro Focus verkauft das deutsche Linux-Unternehmen SUSE. Das freut sich jetzt über mehr Selbstständigkeit.

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Der Verkauf des deutschen Linux-Unternehmens SUSE erfolgt laut Chef Nils Brauckmann zu einem guten Zeitpunkt, da die Nachfrage nach Open-Source-Software hoch sei. Quelle: Reuters

London/Berlin Das deutsche Linux-Unternehmen SUSE gehört künftig dem schwedischen Finanzinvestor EQT Partners. Die britische Softwarefirma Micro Focus verkauft für rund 2,5 Milliarden Dollar den Betreiber des Open-Source-Betriebssystems für Unternehmen, wie die Beteiligten am Montag mitteilten. Mit dem Abschluss der Transaktion werde Anfang 2019 gerechnet.

Während die Briten mit den Einnahmen unter anderem ihre Schulden reduzieren wollen, freut sich SUSE-Chef Nils Brauckmann über mehr Selbstständigkeit: „Wir werden ein vollkommen unabhängiges Unternehmen.“ Der Verkauf erfolge zu einem guten Zeitpunkt, da die Nachfrage nach Open-Source-Software zunehme. EQT kündigte an, SUSE werde sich künftig auf den Aufbau seines Cloud-Geschäfts und neue Produkte konzentrieren.

In Zeiten, wo sich neue Technologien rasant entwickeln, sind Anwendungen, deren Quelltexte öffentlich zugänglich und eben nicht durch Patente geschützt sind, in der Regel besser geeignet, um Neuerungen schnell zu integrieren. SUSE ist ein Pionier in diesem Geschäft. Die Firma wurde 1992 in Nürnberg gegründet und beschäftigt weltweit rund 1400 Mitarbeiter.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zu Ende Oktober 2017 setzte SUSE rund 320 Millionen Dollar um. SUSE ist ein Akronym für Software und System-Entwicklung. Micro Focus hatte SUSE 2014 im Rahmen des 2,35 Milliarden Dollar schweren Kaufs von Attachmate erworben.

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